Kfz-Versicherungen zocken ab!

Seit 8 Jahren ist dem ADAC klar, dass Versicherungen abzocken!

2002, der ADAC veröffentlicht einen Bericht im ADAC-Magazin, wo es erstmals hieß, dass die Unfallzahlen von Fahranfängern rückläufig sind! 2003 konnte darauf verwiesen werden, dass nach einer Studie die meisten Fahranfänger aus Angst viel zu langsam fahren als viel zu schnell.

Im gleichen Jahr starben bereits 300 junge Menschen weniger bei Verkehrsunfällen, 36,9% davon waren am Unfall nicht schuld! Im Jahr 2004 schrieb das Verkehrsministerium, dass Verkehrsunfälle mit Fahranfängern weiter rückläufig sind und das die Unfallverursacher die Beteiligung teilen zwischen 18 bis 25 jährige.

Die Hauptproblemgruppe von Versicherungen sind bereits seit 2005 die älteren Fahrzeugführer ab 60+, die vor allem Auffahrunfälle verursachen.

Die Zahl nimmt dabei immer weiter zu. 2012 belegte ein weiterer Test, dass Fahranfänger, trotz kleinerer “Fahrfehler” (Schulterblick vergessen), sicherer und behutsamer fahren und die neuen Regeln besser umsetzen. Bei den Ü60 Teilnehmern stellte sich zudem raus, dass ein Fahrer von 2 teilweise keine Hindernisse richtig Einschätzen konnte. Dieser Teilnehmer überfuhr sogar ein STOP-Schild, nachdem er fast einen Radfahrer vom Gegenverkehr gefischt hätte.

Der Wahnsinn an dem ganzen ist, dass die Fahranfänger bei der Kfz-Versicherungen am tiefsten in die Tasche greifen müssen, sodass den meisten kein eigenes Fahrzeug zur Verfügung steht, sodass sich deren Fahrsicherheit nicht richtig ausbilden kann.

Mit einer Umlegung der Beitragssätze (je älter,desto höher) könnten mehr Straßenverkehrsteilnehmer Fahrerfahrung sammeln und diese beibehalten.

Es ist sogar nachweisbar, dass die Versicherungsbeiträge der Grund dafür sind, dass viele Führerscheinbesitzer kein oder nur unregelmäßig ein Fahrzeug eigenständig bewegen. So steigt das Unfallrisiko bei jenen, die mit mitte 30 das erste Mal ein eigenes Fahrzeug besitzen und es regelmäßig nutzen.

Überhöhte Geschwindigkeiten und alkohol- oder drogengenuss vor oder während der Fahrt sind zwar immer noch ein hohes Unfallrisiko, aber nicht immer sind es Fahranfänger, die durch diese Delikte den Führerschein abgeben.

Durch die gezielte Überprüfung junger Autofahrer in auffälligen Fahrzeugen durch die Polizei ist es selbstverständlich, dass öfters junge Autofahrer unter Alkohol- oder Drogenrausch ein Fahrzeug bewegen, aber dieser Anteil ist nach Verkehrsexperten kaum höher als die der erfahrenden Autofahrer, die unter Einfluss verbotener Mittel ein Fahrzeug führen.

Es ist also nicht gerechtfertigt, dass Fahranfänger oder Fahrzeughalter ohne Verkehrserfahrung nach der Ausbildung einen überhöhten Beitragssatz zahlen sollen.

Gerecht wäre laut Experten eine Satzregelung für Kfz-Versicherungen der Klasse B wie diese:

16 – 21 Jahre: 80 – 150 %
22 – 36 Jahre: 90 – 50 %
37 – 45 Jahre: 60 – 80 %
46 – 54 Jahre: 70 – 100 %
55 Jahre oder älter: 80 – 180 %

Versicherungen, die von einem Versicherungsnehmer eine Einstufung von mehr als 150% verlangen wollen nur den eigenen Gewinnsatz an dem Versicherungsnehmer sichern und kalkulieren kaum noch nach relevanz, sondern nach durschnittlichen Schadenersatz in der Versicherungskategorie, was vor allem jene trifft, die keine Verwandten haben die das Fahrzeug auf deren Namen versichern oder durch Versicherungsnehmer aus der Familie bei der gleichen Versicherung einen Rabatt eingeräumt bekommen.

Das Vergleichen im Oktober (am besten telefonisch und per Postzuschrift) lohnt sich vor allem für Fahranfänger, die bereits nach einem Jahr viel Geld durch einen wechsel sparen können. Bis Ende November ist der Wechsel dann ohne Probleme möglich.

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