Michael Schumacher bis zum Schicksals-Schlag

Michael Schumacher

Michael Schumacher Mercedes GP 2010

Michael Schumacher Mercedes GP 2010

Bekannt als “Schumi”, geboren am 03. Januar 1969 in Hürth-Hermüllheim in Nordrhein-Westfalen. Sein Vater, Rolf Schumacher, betrieb eine Kartbahn in Kerpen, wo die Brüder erste Erfolge feierten und fast jede Minute verbrachten. Mutter Elisabeth kümmerte sich um das Wohl der Familie und war bis 2003 ein wichtiger Bestand im Leben, bis zu Ihrem Tot.

Mit dem Alter von 4 Jahren begannen seine ersten Erfahrungen durch ein Geschenk seines Vaters Rolf. Er kaufte ein Kettcar für Michael, das er selbst mit einem 5 PS starken Mofamotor ausstattete.

Seinen ersten Kontakt machte er mit dem Kart-Club Rennsportfreunde Wolfgang Graf Berghe von Trips, Go-Kart-Club Horrem e. V. (dem heutigen Kart-Club Kerpen-Manheim), wo Vater und Sohn durch neue Erfahrungen die Probleme des Gefährts erkannten, das Rolf schenkte. Michael war am selben Abend gegen einen Laternenmast gefahren, erhielt dafür eine Ohrfeige. Später bekannte sich Rolf zur Mitschuld, er hätte mit dem Sohn auf die in der Nachbarschaft befindlichen Kart-Rennbahn gehen sollen.

Häufig trainierte Michael im Regen. In einem Interview erzählte er

Michael mit Bruder Ralf Schumacher

Michael mit Bruder Ralf Schumacher

dazu, dass er es liebte im Regen zu fahren. Zum einen liebte er das Driften im Fahrzeug, zum anderen merkten die wenigen Fahrer die Defizite nicht so, da die Karts selbst langsamer unterwegs waren.

Im Alter von Fünf Jahren machte er erstmals auf sich aufmerksam, indem er seinen ersten Sieg feierte. Ein Jahr darauf errang er dann den Clubmeisterschaftstitel gegen wesentlich ältere Fahrer des Clubs. Der Club zog um, idealerweise nach Kerpen und Vater Rolf und Mutter Elisabeth erkannten die Chance einer weiteren Einnahmequelle. Elisabeth Schumacher kümmerte sich um die Gastronomie und Vater Rolf Schumacher wurde Platzwart.

Da die finanziellen Mittel jedoch begrenzt waren im Haushalt Schumacher erhielt die Familie sehr viel Zuwendungen von Dritten, die das Talent in Michael früh erkannten und förderten. So wurde Michael sein erstes regelkonformes Kart vom Karthändler Gerhard Noack geschenkt, mit dem er weitere Siege feiern konnte. Es war eine perfekte Werbung für den Karthändler. Durch die finanzielle Unterstützung von Jürgen Dilk, der Spielautomaten vertrieb, konnte Schumacher eine Lizenz aus Luxemburg ergattern, mit der er bereits als 12-jähriger in der Kartszene auftreten konnte. 1984 und 1985 gewann Michael Schumacher die deutsche Juniorenmeisterschaft.

Zu der Zeit kam Adolf Neubert auf die Familie zu. Er ieferte Karts, mit denen der Heranwachsende 1985 Junioren-Vize-Weltmeister, 1987 sogar Deutscher Meister der Klasse A/100 und Europameister der Klasse A/100 wurde. Die Firma heißt “Eurokarts” und hat neben Michael Schumacher noch weitere Fahrer ausgestattet, so zum Beispeil Stefan Bellof, Bernd Schneider oder Timo Glock.

Von 1986 bis 1989 absolvierte Michael Schumacher eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker bei dem ehemaligen Rennfahrer Willi Bergmeister im “VW Autohaus Willi Bergmeister”.

Bei seinen europäischen Kartrennen traf Michael Schumacher auf Rivalen, die ihn später in der Formel 1 wieder begegnen sollten. Mika Häkkinen, Nick Heidfeld, Heinz-Harald Frentzen oder auch auf Mika Salo.

1987 ging Schumacher in die Formel König, die grade gegründet wurde vom Komfort- und Rennsitzenhersteller Richard König.

Die Formel König war eine Nachwuchsserie, die bis 2005 bestand. Die erste Saison, an der Michael teilnahm, begann im Jahr 1988, wo Michael Schumacher 9 von 10 Rennen für sich entscheiden konnte und als erster Meister der Formel König hervor ging.

Formel 3 Bulide von Michael Schumacher

Formel 3 Bulide von Michael Schumacher

In die Formel König gelang Michael durch seinen Sponsoren Jürgen Dilk, der damals 16.000 DM pro Saison investierte. 1988 soll er, laut Wikipedia-Eintrag, in der Formel Ford Vize-Weltmeister geworden sein. Wir sind jedoch, trotz seiner möglichen Teilnahme, davon überzeugt, dass es die Saison 1989 gewesen sein müsste, da er nicht in 2 Klassen gleichzeitig präsent sein konnte. Nach der Formel Ford wechselte er in die Formel 3, dem Vorläufer der späteren Formel-1, zum WTS-Team seines neuen Managers Willi Weber, der zuvor Joachim Winkelhock betreute, der wiederrum in die Formel 1 und DTM wechselte.

Bei der ersten Testfahrt von Michael Schumacher setzte er den Wagen in der fünften Runde in die Leitplanken. Durch seine Leistungen aus der Formel König und Formel Ford bekam er eine zweite Chance. Weber nutzte die finanziellen Verhältnisse und fehlende Sponsoren aus, um sich selbst an der Marke Schumacher für 10 Jahre und 20% Anteil an Einnahmen für Rennfahren zu beteiligte.

Schumacher in der Formel 1

Schumacher in der Formel 1

Durch die Möglichkeit wurde Michael Schumacher die Gelegenheit gegeben zu beweisen welches Talent in ihm steckt. 1989 belegte er den dritten Platz hinter Heinz-Harald Frentzen und dem Meister von ’89 Karl Wendlinger aus Österreich.

1990 erhielt Michael Schumacher einen Vertrag vom Mercedes-Junior-Team, dass auf Sportwagen von Peter Sauber Langstreckenrennen bestritt. Das bekanntestes Langstreckenrennen der Welt ist dabei die “24 Stunden von Le Mans” an den Michael Schumacher auch teilnahm. Gemeinsam mit Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger wurden die drei “jungen Wilden”, wie sie bezeichnet wurden, unter Rennleiter Jochen Neerpasch unter anderem durch Jochen Mass, der dem Nachwuchs das Wesentliche über den Rennsport beibrachte.

Michael Schumacher und Karl Wendlinger haben beide punktgleich 1990 abgeschlossen auf Platz 5. Im Folgejahr wurde Schumacher bei der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1991 neunter der Gesamtklassement, ebenfalls punktgleich mit Wendlinger.

In dem Jahr ’91 liierte er sich mit seiner späteren Ehefrau, Corinna Betsch, die zuvor mit Heinz Harald-Frentzen zusammen war.

Parallel zu diesem errang er 1990 die deutsche Meisterschaft der Formel 3 und gewann, trotz Kollision im zweiten Lauf mit Mika Häkkinen, auch das internationale Rennen in Macao.

1991 bot sich die Gelegenheit in die Formel 1 einzutreten. Der Fahrer von Jordan, Bertrand Gachot, saß wegen einer Auseinandersetzung mit einem Taxi-Fahrer im Gefängnis. Schumacher sollte ihn nun ersetzen, durch einige finanziellen Mittel, so gestand Jordan 2005, habe er sich damals für Michael entschieden statt für Stefan Johansson. Eddie Jordan wurde durch Willie Weber versichert, dass Schumacher die Strecke gut kennen würde, was ebenso geschwindelt war.

Schumacher fuhr den Ardennen-Kurs mit einem geliehenen Fahrrad ab, und Willi Weber und er übernachteten in der Jugendherberge von Spa. Im Qualifying wurde Schumacher zum Erstaunen der Fachwelt Siebter, fiel aber im Rennen schon 500 Meter nach dem Start mit Kupplungsschaden an fünfter Stelle liegend aus, nachdem er zwei Kontrahenten bereits vor der ersten Kurve überholt hatte.

Besonders seine Ingenieure waren überrascht von Schumachers Courage und Fahrzeugbeherrschung: Die Telemetriedaten bewiesen, dass er die schwierige Bergaufkurve Eau Rouge ohne vom Gas zu gehen mit voller Geschwindigkeit gefahren war.

1991 bis 1995 bestritt Schumacher fortan die Formel 1, jedoch nicht als Neuling für Jordan’s Team, sondern für Benetton, die Michael Schumacher nach nur einen Rennen direkt als zweiten Fahrer gegen Roberto Moreno ersetzten.

Die ersten beiden WM-Punkte holte sich Schumacher beim Großen Preis von Italien in Monza und beendet das Rennen vor seinem neuen Teamkollegen Piquet.

Zustand kam der Wechsel für Michael von Jordan zu Benetton durch den Einfluss von Bernie Ecclestone, der ein Verkümmern des Talents bei Jordan fürchtete und dessen Anstellung bestrebte.

Schumacher in der DTM

Schumacher in der DTM

Nachträglich war es eine gute Entscheidung, da Jordan ab der Saison 1992 von Yamaha bezog, die keine Erfahrungen mit dem höchsten Motorsport hatten. Michael gab aber später zu ein komisches Gefühl gehabt zu haben das Team um Jordan nach nur einen Rennen “im Stich zu lassen”, anders hätte er nach der Rückkehr von Gachot vermutlich als Ersatzfahrer im Team Jordan tätig sein müssen ohne große Rennerfahrungen zu sammeln.

Er schloss seine erste Saison mit Platz 14 ab, wogegen er erstaunt war, denn laut eigener Aussage von Michael Schumacher sei der Wagen gesprungen bei Unebenheiten und die Traktion sei unzumutbar gewesen, was vor allem Pirelli zuzuschreiben war, die die Reifen lieferten.

Auf der Fahrerwertung schaffte es Schumacher 1992 auf Platz 3 durch einen Sieg als Formel 1 Fahrer, was zuvor nur Wolgang Graf Berghe von Trips 1961 und Jochen Mass 1975 gelang.

1993 bestätigte er seine Leistung mit einem vierten Platz der Fahrerwertung in der Formel 1.

1994 war dann sein Jahr, denn er fuhr in dieser Saison seinen ersten WM-Titel ein. Das Jahr war geprägt von Schicksalschläge für die Formel 1 und dessen Piloten.

Beim dritten Rennen, dem Großen Preis von San Marino in Imola (Italien) kam es im Freitagstraining zu einem schweren Unfall von Rubens Barrichello. Einen Tag später, im Qualifying, verstarb Roland Ratzenberger und im Rennen selbst verunglückte Ayrton Senna. In der Tumburellokurve kam er vor der Rennpiste ab und zog sich dabei tödliche Kopfverletzungen zu.

Danach schien die Saison aus den Rudern zu laufen. Schwere Anschuldigungen, 2 Rennen Sperre und 2 aberkannte Platzierungen waren die Folge. Die Presse verhöhnte ihn als “Schummel-Schumi”, sein Ruf war bis dato makellos, danach jedoch stritten 2 Lager. Die Schumacher-Befürworter und die Gegner, die von seiner Schuld überzeugt waren und sogar forderten ihn von der Formel 1 auszuschließen, in die er sich mühevoll hochgearbeitet hatte. Die Schumi-Befürworter hielten dagegen, dass die Formel 1 selbst das Gift über die Lager verteilte, Informationen weiter gab an die Mitbewerber und diese zu Berufungen und Klagen ausholten. Die FIA selbst wollte damit den Formel 1 WM-Kampf spannend halten, nachdem 2 Fahrer an nur einem Wochenende verunglückten. Seitens der FIA wurden keine ausreichenden Beweise für die Anschuldigungen gefunden. Sanktionen gab es deshalb keine mehr für Schumacher oder Benetton.

Durch einen Vertragsbruch, der Schumacher’s Gehalt betrifft, gelang es Weber zudem sein Gehalt zu verdoppeln und gleichzeitig den ungünstigen Vertrag auf die Hälfte zu verkürzen. Willi Weber machte sich zu nutze, dass er erfuhr, dass der Teamkollege von Michael Schumacher, Riccardo Patrese, mehr verdient als Schumacher selbst, was aber vertragswidrig ist, da vereinbart wurde, dass  dies ausgeschlossen sei.

1995 fuhr Michael Schumacher die letzten Rennen für Benetton und holte erneut den WM-Titel. Benetton erhielt den Konstrukteurs-Titel.

Den Umständen entsprechend war es ihm nun möglich auch Privat besser dar zu stehen und heiratete am 01. August 1995 seine langzeit Freundin Corinna Betsch.  Am 05. August 1995 erfolgte die Trauung in der Kapelle auf dem Petersberg.

Formel 1 Debüt von M. Schumacher

Formel 1 Debüt von M. Schumacher

Ab 1996 wechselte Michael Schumacher das Cockpit und stieg in den Ferrari auf drängen seines Beraters Niki Lauda. Das neue Team, das von Jean Todt aufgebaut wurde, sollte ihn als ersten Fahrer aufnehmen. Durch den rasanten Aufstieg von Benetton sah man Chancen es mit Ferrari ebenso zu schaffen. Schumacher war zudem der einzige aktive Weltmeister in der Formel 1.

Der Traditionsrennstall begann sich zu erneuern. Mit einem sehr guten Angebot erhoffte sich Ferrari an die Erfolge von 1979 anzuknüpfen und in der Formel 1 wieder Konkurrenzfähig zu werden.

Die Presse war mehr als sicher, dass Schumachers Erfolge nun ausbleiben würden. Mit einem neuen Motor-Modell und Schumacher, sowie den weitgehenden Neuverpflichtungen von Experten in den Gebieten, gelang es immerhin wieder Anschluss zu knüpfen und die Saison 1996 mit einem dritten Platz in der Fahrerwertung abzuschließen, was immerhin seit 6 Jahren das beste Ergebnis war.

Schumacher erzielt weitere Vorteile durch seinen Umzug in die Schweiz, nach Vufflens-le-Château (Waadt) im Jahr 1996.

1997 holte Schumacher den Renn-Ingenieur Ross Brawn und Konstrukteur Rory Byrne zu Ferrari. Mit ihnen hatte Michael zuvor bei Benetton den Rennbuliden modifiziert. Schumacher machte, aufgrund eines Fehlers, erstmals Bekanntschaft mit der Härte der FIA, die alle Weltermeisterschaftswertungen von Schumacher aufhob, jedoch nicht seine Erfolge (Siege) für die allgemeine Wertung von Schumacher. Zudem wurden die Punkte für das Team nicht aberkannt. Dennoch wurde Schumacher laut FIA-Urteil in der Saison 1997 letzter von allen Fahrern.

Aber 1998 erholte er sich von seinen privaten Debakel. Neue Regeln machten es einigen Rennställen schwer, Schumachers Team kämpfte mit den neuen Vorgaben für Reifen und Bulidengröße von 200 cm auf 180 cm.

Letztendlich gelang es nicht an Mercedes vorbei zu kommen. Mika Häkkinen gewann seine erste WM im McLaren-Mercedes.

1999 wurde weiter gekämpft. Der technologische Vorsprung von McLaren-Mercedes verhinderte auch diese Saison, das der Sportler Weltmeister wurde. Ferrari konnte sich erstmals nach 16 Jahren den Konstrukteurstitel sichern, auch wenn es nicht für den WM-Titel gereicht hat für Michael Schumacher.

2000, dem neuen Jahrtausend, beendete er erfolgreicher als jemals zuvor. Er sicherte sich den dritten WM-Titel seiner Karriere. Es schien als ob sich mit diesem WM-Titel ein Stein löste.

Denn 2001 brachte es Schumacher erneut auf den WM-Podest zurück. Wieder als Weltmeister beendet er mit Ferrari eine weitere erfolgreiche Saison. Ebenso 2002, wo er sich seinen 5. WM Titel sicherte und damit fast zur Legende werden lies.

2003, ohne näher auf die Saison einzugehen, sicherte er sich den 6. WM-Titel und damit den 4. WM-Titel in Folge. Trotz Schwierigkeiten in der Technik gelang es ihm auf spektakuläre Weise Weltmeister zu werden. Durch diese Saison bestätigte sich bereits die Abzeichnungen der Jahre zuvor.

2004 dann der 7.  WM-Titel, der 5. WM-Titel in Folge, ein neuer Rekord. Schumacher macht sich endgültig zur Formel 1 Legende. Beendet wurde diese Ära durch Fernando Alonso, der in die Formel 1 Geschichte als jüngster Formel 1 Weltmeister einging.

M. Schumacher beim 24 Stunden Rennen von Le Mans

M. Schumacher beim 24 Stunden Rennen von Le Mans

2005 und 2006 bestritt der Formel-1 Pilot zwar, jedoch ohne wirkliches Herz, denn die Neuerungen und Änderungen hörten nicht auf und Ferrari war es nicht mehr möglich den Ansprüchen von Schumacher gerecht zu werden. Er dementierte zwar Rücktrittsgesuche, aber 2006 zögerte er mit solchen Aussagen.

Neben dem Karriere-Ende als aktiver Fahrer der Formel 1 gab sich Michael Schumacher schon immer seinen Hobbys, wie Fußball spielen oder dem Wintersport hin. Neben diesen Tätigkeiten, die ihn im Leben begleiteten gab es 2006 ein Ereignis, dass wenigen einfallen dürfte, wenn man über Michael Schumacher liest oder berichtet. Er hat im Animationsfilm von Pixar (Cars) die deutsche und englische Synchronstimme eines Ferrari F430 übernommen.

Ab 2007 bis 2009 war er als Berater und Testfahrer unter Ferrari in der Formel 1 tätig. Als aktiver Fahrer stand er nicht mehr zur Wahl.

Während dieser Zeit (2008) zog er mit seiner Familie von Vufflens-le-Château nach Gland in Waadt am Genfersee (Schweiz). Als Beweggrund, bereits 1996, nannte Schumacher offenkundig das vernünftige Steuerabkommen mit der Schweiz. Das Steuerabkommen hat Michael Schumacher, nach eigenen Angaben, mit der Schweiz fair ausgehandelt. Deutschland sei selbst Schuld das die Steuereinnahmen entgehen, weil man ihm kein vernünftiges Steuerabkommen vorgelegt hat. Die öffentliche Presse hetzte, dass Schumacher auf das Gleichberechtigungsgesetz pfeifen würde und bezeichneten ihn als “Steuerflüchtling”, dessen kritischen Stimmen er sich heute noch teilweise stellen muss.

Neben dem Umzug hatte Michael Schumacher ein weiteren Auftritt im Film. Er übernahm die Rolle des “Schumix” in dem Film “Asterix bei den Olympischen Spielen”.

Im letzten Jahr bei Ferrari gab er an für Massa einzuspringen. Jedoch erlitt er im Februar 2009 selbst einen Motorrad-Unfall, die seine Pläne zu nichte machten.

Er ließ es sich nicht nehmen trotz des Vorfalls im selben Jahr einen Cameo-Auftritt im Film von Hape Kerkeling “Horst Schlämmer – Isch kandidiere!” zu absolvieren.

Am 18. Dezember 2009 gab Luca Cordero di Montezemolo bekannt, dass Schumacher die Scuderia Ferrari um eine Freigabe aus seinem Beratervertrag gebeten habe. Unter der Vorgabe bei Mercedes zu fahren entließ ihn der Ferrari-Präsident von seinen Vertrag.

Bereits am 23. Dezember 2009 bestätigte Schumacher die Vorgabe seiner Person, indem er sein Comeback in die Formel 1 an der Seite von Nico Rosberg für Mercedes Grand Prix bekannt gab. Der Vertrag wurde für 2010 bis 2012 geschlossen.

Michael Schumacher Mercedes GP 2010

Michael Schumacher Mercedes GP 2010

Am 25. Januar 2010 wurde das neue Gespann vom Mercedes-Team in Stuttgart vorgestellt.

Zu der Zeit wechselte auch das Management von Michael Schumacher. Willi Weber verlor die Rolle seines Lebens, erhielt aus Dankbarkeit die Verantwortung im Bereich Merchandising. Dafür ist seine ehemalige Pressesprecherin Sabine Kehm nachgerückt. Sie übernimmt seither die Aufgabe des Managers.

Die dreijährige Pause aus der Formel 1 genoss er wohl, jedoch bekam ihm die Zeit nicht gut. Er beendete die Saison 2010 mit dem 9. Platz in der Fahrerwertung.

2011 schien das Schicksal in der Formel 1 für ihn gesiegelt wurden zu sein. Er schaffte es in der Saison nur auf den 8. Platz, nach dem er Öffentlich öfters angab mit der Technik bei Mercedes unzufrieden zu sein.

Neben der neuen Formel 1 Karriere die er bestritt präsentierte er eine exklusive Schuhkollektion. Die Kollektion war limitiert auf 88 Paare, die schnell vergriffen waren.

Der Saisonauftakt 2012 offenbarte dann Schumachers aussagen. Durch fast nicht mehr abreißenden Pannen bei Mercedes fiel Schumacher im ersten Renne aus. Beenden konnte er die Saison 2012 nur noch auf den 13. Platz der Fahrerwertung. Nach dem Großen Preis von Singapur verpflichtete Mercedes Lewis Hamilton als Piloten für die kommende Saison 2013, da durch das Vertragsende mit Michael Schumacher kein weiteres Interesse bestand mit ihm als Fahrer weiter zu arbeiten. Michael Schumacher gab eine Woche nach dem Großen Preis von Singapur bekannt erneut als aktiver Rennfahrer aus der Formel 1 zurück zu treten.

Dann kam es zum schweren Ski-Unfall, am 29. Dezember 2013 …(lesen Sie hier weiter…)

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