AIDS – Woher stammt es?

Es gibt nichts, was dem Menschen mehr Angst einflößt als etwas, was ihn umbringt, er selbst aber Machtlos ist. So fürchteten schon die Vorfahren die Rache von ihren Göttern, führten Rituale ein, um eben doch Einfluss nehmen zu können und haben letztendlich erkannt, das für viele Vorkommnisse natürliche Phänomene verantwortlich sind.

Aber trotzdem gibt es für den Menschen heute noch Dinge, die er fürchtet und nicht bekämpfen kann. Neue Studie und Unterlagen belegen nun, dass AIDS einen anderen Weg gesucht hat, wie bisher angenommen.Vorwort: Wir möchten in diesem Report über AIDS kurz zusammenfassen worum es geht, woher es stammt und wie es sich weltweit ausgebreitet hat. Die Recherchen wurden durch die Mitarbeit des Robert-Koch Instituts begünstigt.

Was ist AIDS?

Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome) ist eine erworbene Immundefektsyndrom-Erkrankung, dessen Auswirkungen auf das Immunsystem soweit gehen können, dass der Verlauf der Krankheit tödlich endet. AIDS ist weltweit verbreitet und wird oftmals als Anreiz gesehen, teilweise von infizierten beabsichtigt eingesetzt, um eigene Interesse zu fördern, teilweise von unwissenden Infizierten an gesunde Menschen weiter gegeben und doch so unbekannt und beängstigend, wie damals die Phänomene.

Infektions-Gefahr AIDS

Jeder Mensch kann sich mit AIDS anstecken. Es gibt derzeit keine Möglichkeit sich gegen AIDS zu 100% zu schützen, außer bei Wissen um eine Infektion einige grundsätzliche Regeln im Umgang mit Infizierten zu beachten, was nicht heißt, dass man infizierte ausschließen muss.

  • # Sex – die häufigste Übertragungsart

Viele Menschen glauben nicht, das sie infiziert werden können oder der Partner an dem Syndrom leidet. AIDS ist nicht sichtbar. Wer ungeschützten Sex mit jemanden hat riskiert immer an AIDS zu erkranken. Das Risiko kann durch den Einsatz von Kondomen minimiert werden, allerdings können Kondome reißen, es ist zudem nicht erwiesen ob nicht dennoch eine Infektion erfolgen kann durch das versehentliche Berühren von intimen Stellen bei beiden. Das sich Sex häufig durch den Analverkehr verbreitet ist ebenso bekannt, wie die Tatsache, dass bei sexuellen Handlungen grundsätzlich kein Blut ausgetauscht wird und auch bei gleichgeschlechtlicherer Handlung die Infektionsgefahr besteht. Frauen können Frauen anstecken und Männer können Männer anstecken. Es ist nicht erwiesen, dass nicht bereits das Petting zu einer Infektion führen kann. Sobald Schleimhäute, wenig geschützte Haut (Eichel, Vagina usw.) oder andere Flüssigkeiten austauschen, besteht die Gefahr der Infektion, auch wenn einige der Meinung sind, dass das Risiko geringer sei (bei einem Kuss gegenüber dem Analverkehr) ist die Gefahr allgegenwärtig.

  • # Bluttransfusionen – bis in die 80er fast 50%

Da Aids relativ spät diagnostiziert wurde (1981), konnte man erst 1985 einen Test einführen, der alle Blut- und Plasmaspenden auf AIDS testeten. Es gab jedoch einen Fehler bei der Ausführung, da man AIDS nicht umgehend nach der Spende diagnostizieren kann. So können Antikörper in den Spenden erst einige Wochen nachweisbar dargestellt werden. Durch dieses Missgeschick und den bis Ende der 80er anhaltenden Probeverfahren wurden in Deutschland über die Hälfte aller Hämophilie-Kranken mit AIDS infiziert und über 400 weitere Bundesbürger durch andere Bluttransfusionen. Der ehemalige Gesundheitsminister “Horst Seehofer” unter der Regierung von “Helmut Kohl” hat das Bundesgesundheitsamt 1994 darauf hin geschlossen. Die aktuelle Ansteckungsgefahr durch Transfusionen liegt in Deutschland bei ca. 1:4 Mio.

  • # Tröpfen, Blut, Speichel usw.

Als zweit häufigster Infektionsgrund ist die Übertragung zwischen einem HIV-Träger und einer HIV-Negativ Person mittels direkten Kontakt. Dies ist oft der Fall, wenn Passanten blutenden Menschen helfen möchten, die selbst aber keine Vorsichtsmaßnahmen treffen und so vom Helfer zum Patienten werden. Es gibt keine öffentliche Auszeichnungspflicht, was widerrum zu Diskriminierung führen kann. Als immer noch akute Infektionsursache gelten infizierte Nädel, die durch Drogenkonsumenten geteilt werden. Daher ist die HIV-Rate bei Heroin-Abhängigen sehr hoch in den Teilen, wo keine öffentlichen Mittel zur Verfügung stehen, um eine Fixerstube oder saubere Nadeln zu verteilen.

Die Infektion einer schwangeren Mutter, die HIV-Positiv ist, auf Ihr ungeborenes/geborenes Kind beträgt bei vorsorglicher Behandlung übrigens unter 1% und kann damit als Infektionsgrund fast ausgeschlossen werden, wenn die Präventivmaßnahmen rechtzeitig (bei der Mutter vor Geburt, bei dem Kind nach der Geburt, Kaiserschnitt) begonnen werden.

AIDS kann gestoppt werden

Wenn wir dafür sorgen, dass die Infektionen stagnieren (keine neuen Fälle auftreten) und die erkrankten versterben, die Neugeborenen frühzeitig behandelt werden, könnte der Mensch auch diese Krankheit ausrotten.

Die Frage bleibt aber, woher dieses Virus stammt.

Der Ursprung von AIDS

Aids wurde das erste Mal in Amerika entdeckt (1981) und wurde nur auffällig durch die rasant wachsende Zahl an Männern, die sich damit infizierten und Symptome aufzeigten, die bis dahin nicht bekannt waren. In Blutkulturen wurde dann die Immunschwächekrankheit entdeckt. Durch weitere Forschung fand man heraus, dass die Erkrankung besonders häufig in der Lesben- und Schwulenszene auftrat, wo man sich nicht schützte.

Das erste HI-Virus, bezeichnet als HIV-1, Subtyp B aus der Hauptgruppe M, tauchte um 1930 in Afrika auf. Wissenschaftler und Forscher sind sich einig, dass der Erreger von dort aus nach Haiti verschleppt wurde, wo es eine Vielzahl an verschiedenen Mutationen des HI-Virus nachgewiesen wurden sind anhand von Blutproben.

Von Haiti aus soll das Virus durch den Patienten “Zero” (medizinischer Ausdruck für Patienten, von denen eine Krankheit ausgeht) nach Amerika verschleppt wurden sein, wo er sich zunächst unter den Hetero-Paaren langsam ausbreitete und in den 80er Jahren in der homosexuellen Szene rasant verbreitet wurde.

In europäischen Ländern ist die Zahl der infizierten gesehen zu den Höchstraten auf der Welt mit 0,1 – 0,8% sehr gering und daher äußerst selten, wenn auch Vermutungen nahe liegen, dass nicht alle Träger auf HIV getestet werden, bevor die Krankheit entsprechend ausbricht. Daher liegt die Dunkelziffer in Europa bei ca. 3 – 6% der Bevölkerung. In Afrika gibt es Staaten, die mit bis zu 45% die höchste Infektionsrate darstellt.

Die Wahrscheinlichkeit sich mittels Bluttransfusion zu infizieren liegt laut Experten bei 90%, bei gebrauchten Nadeln angeblich bei 0,67%, Nadelinjektionen durch die Haut sogar nur 0,30%. Schockierender die Aussagen von Experten bei Sexpraktiken, wo behauptet wird, dass die Wahrscheinlichkeit bei unter 0,5% liegen soll, was quase einlädt zum ungeschützten Sex mit HIV-Trägern.

Diese Aussage wird von Forschern und anderen Experten als umstritten dargestellt. Man geht davon aus, dass bei einer Bluttransfusion die Vermutung nahe liegt, dass zu über 99% der Patient ebenfalls mit HI-Viren infiziert sein wird. Die Gefahr bei dem Gebrauch von gebrauchten Nadeln liegt laut anderen Quellen bei über 70%, bei Injektionen unter die Haut bei über 60%. Ein großer Teil der Experten dieser These stimmen auch dazu, dass bei jeder Sexpraktik, unabhängig vom ausführenden Teil der Handlung, die Gefahr bei über 50% liegt sich beim ersten Mal direkt zu infizieren, was an dutzenden Beispielen in Afrika belegbar ist.

Ist HIV die neue Pest?

Es ist nicht auszuschließen, denn jedes Jahr nehmen die Infiziertenzahlen zu, wogegen die Zahl der Sterbefälle abnimmt. Zum einen erklärt sich dieser Zusammenhang durch die medizinische Versorgung, die das Leben mit HIV verlängert, zum anderen scheinen die Menschen wieder unbedachter miteinander zu verkehren.

In Deutschland verstarben im Jahr 2012 geschätzt 550 AIDS-erkrankte Personen. 3.000 Männer infizierten sich neu, dagegen “nur” 400 Frauen (schätzungsweise). Experten gehen davon aus, dass sich im Jahr 2012 ca. 5.000 Personen infizierten, davon 950 Frauen (19%), 50 Kinder (1%) und 4.000 Männer (80%), wovon ein Großteil aus der homosexuellen Szene stammen sollen.

Für den Krankenverlauf kann man sich einmal aus Afrika die Zahlen zu Gemüte führen.

Subsahara-Afrika hatte 2001 geschätzt 23.800.000 HIV-Träger, 2008 waren es 22.400.000, was einen Rückgang in 7 Jahren von ca. 6% ausmacht. Positiv fällt auch Süd- und Südostasien auf, die 2001 mit 5.900.000 AIDS-Trägern gegenüber 2008 mit 3.800.000 eine Verbesserung von immerhin ca. 35% darstellt.

Leider gibt es auch negative Beispiele, wie Latein-Amerika, wo die Zahlen 2001 auf 1.400.000 geschätzt wurden und 2008 revidiert wurden auf 2.000.000. Auch West- und Mitteleuropa haben ebenfalls in der Hinsicht ein Defizit aufgebaut von 2001 ca. 540.000 auf 2008 ca. 850.000 infizierten Menschen, was einen Anstieg ausmacht von über 35%, also einer Verschlechterung gleicht kommt, die in Süd- und Südostasien als Verbesserung wahrgenommen wurde.

Es gibt insgesamt nur 4 globale Orte, die eine Verbesserung zu 2001 vorweisen können. 6 weisen deutliche Verschlechterungen auf, obwohl vieles zur Aufklärung beigetragen wird, aber vielleicht nicht genug.

Die Epidemie ist weiter im Vormarsch und scheint sich vorerst, trotz guter Tests in den Labors, nicht heilen zu lassen.

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