Krim schließt sich Russland an

Amerika wird einlenken und Europa erhält die Ukraine ohne Krim!

Russland hat entschieden und das entscheidend, denn trotz der Ankündigung das Ergebnis nicht zu akzeptieren hat Russland die Wahlen der Krim beschleunigt und abgehalten, wobei man hier vom Krim Parlament spricht, nicht direkt von Russland. Allerdings wurde die Krim auch nie wirklich der Ukraine überlassen – es wurden stets russische Bürger für den Einsatz von russischen Unternehmen mit hohen Interesse für die russische Regierung eingesetzt – Einbürgerungen fanden zumeist in den letzten 3 Monaten statt.

Russland und Amerika

Schon immer gab es diesen Kampf zwischen den Großmächten in den letzten entscheidenden 150 Jahren und daher rührt auch das eher verhaltene Verhältnis zueinander. Der Russe war in Europa immer gerne gesehen, wie Europäer in Russland gerne gesehen waren, doch mit zunehmender Amerikanisierung nach dem zweiten Weltkrieg war es zu ende mit der Friedens-Pufferzone, denn Amerika rückte nun an die Grenzen Russlands.

Also baute man eine Mauer (Berliner Mauer) und taufte es Medienwirksam den “eisernen Vorhang”, der einerseits die Menschen in Europa in Angst versetzte, da man keinen erneuten Krieg wollte und grade zum Frieden gefunden hatte, zum anderen beflügelte es die Angst der Menschen vor Russland, dem plötzlich unbekannten, welches sich über 50 Jahre und damit mindestens 3. Generationen fortsetzte. Während in Europa die Menschen immer mehr an das Heim und die Familie gezwungen wurden (lesen Sie dazu “die neue Weltordnung“) war es dem Russen wichtig aufzuschließen und sich offener zu zeigen. Also hat sich Russland zur offenen Demokratie entschieden. Nun wo Amerika und Russland beide offene Politik führen war es Amerika nicht mehr möglich die Propaganda gegen Russland aufrecht zu erhalten.

Also wurde Krise um Krise darum gekämpft welche Länder zu welchem Verbund gehören. Amerika setzt dabei nicht auf die eigenen Fähigkeiten als Nation, sondern auf Europa als Kontinent, sodass Amerika nie direkt in Konflikte eingreifen müsste, sondern stets Europa vorschicken kann. Europa stellt in diesem Schachspiel also das Bauern-Opfer da, dass immer dann geboten wird, wenn Amerika befürchtet die Weltöffentlichkeit gegen sich aufzubringen, wenn es heißt, dass Amerika wieder einmal ein Land gewaltsam “befreien” möchte, obwohl die Menschen vor Ort gegen Regierungen und Machthaber solange nichts haben, bis jemand das Feuer von außen schürt und die Landes-Unruhen soweit angestiftet wurden, dass erste bewaffnete Revolutionäre das Land unsicher machen.

Recherchiert man nach der Herkunft der Waffen, so erfährt man von den Rebellen, Revolutionären und anderen stets immer wieder, dass man die Ausrüstung und Ideen zumeist von englisch sprechenden Personen erhalten habe, die auch Gelder zur Verfügung stellten.

Niemand spricht von Regierungen, weil nicht die Regierung diese Männer schickt, sondern jene, die ein Interesse haben, dass der Einfluss in diesem Land durch Amerika verstärkt wird. Selten greift Amerika selbst als Regierung aktiv in das Geschehen ein – es müssen schon sehr wichtige Gründe dafür vorliegen – aber wenn, dann mit allen Mitteln und solange, bis der politische Druck im Landesinneren das maximale Verständnis der Bürger erreicht hat und die nächsten Wahlen die nächste Schaufensterpuppe ins Amt wählen.

Amerika wird unter Demokraten und Republikanern immer die Interessen der Wirtschaft wahr nehmen.

Dies belegt alleine der Fakt, dass man Irak ein zweites Mal überfallen hat, nachdem dort der Barrel-Preis nicht mehr in US-Dollar, sondern in Euro gerechnet wurden ist und die Ölpreise in Amerika sich vervierfacht haben. Zwar gab man an das Land von “Terroristen” befreien zu wollen, doch die Auslegung entspricht tatsächlich der Tatsache, wenn man die Situation aus Sicht eines Ölhändlers betrachtet, denn man wird mit hohen Preisen und einer fremden Währung terrorisiert, was man so nicht hinnehmen konnte.

Es ist für jeden Menschen recherchierbar, dass der Ölpreis nach der Umstellung auf Euro und dem anschließenden Einrücken der amerikanischen Truppen unter Führung von George W. Bush wieder auf US-Dollar umgestellt wurde ohne großes Medieninteresse geweckt zu haben, da andere Gründe vorgeschoben wurden.

Die Umstellung von US-Dollar auf Euro für Öl wurde in den Medien bekannt gegeben! Doch die Rückumstellung erfolgt just in dem Moment, wo das amerikanische Fernsehen erstmals Live-Bilder aus dem Kriegsgebiet veröffentlichte. Und das in solcher Masse, dass andere Themen nur beiläufig erwähnt wurden, da sich die Ereignisse im Irak zu überschlagen schienen. Ergebnisse eines Technikers der ARD zeigen jedoch, dass viele Aufnahmen aus älteren Zeitabständen stammten, also Szenen zusammengeführt wurden und einiges Bildmaterial wurde von nicht üblichen Kameras aufgenommen, die nachträglich bearbeitet wurden, sodass die Mutmaßung heißt: Vorsätzliche Täuschung der Öffentlichkeit.

Nun hat sich Obama mit Putin unterhalten. Scheinbar erhält Russland die Krim und Europa die Ukraine, vorerst, damit eine Eskalation ausgeschlossen wird. Aber laut russischen Kollegen heißt es, dass Russland bereits begonnen hat mit der “Einsiedlung russischer Bürger” in die Ukraine um auch dort eine Mehrheit in der Bevölkerung zu erzielen.

Gegen den Medienberichten ist Russland durch aus positiv gegenüber Europa gestimmt und keines Falls an Konflikten interessiert, die einen Krieg bedeuten könnten, doch muss man auch verstehen, dass Russland eine längere Geschichte hat als Amerika und ob man sich als jüngerer Staat erlauben darf einen alten Herrscher derartig zu provozieren ist widerrum eine Frage, die sich jeder selbst stellen sollte.

Betrachtet man jedoch die Ereignisse der Geschichte war es Russland immer daran gelegen zwar einen Einfluss zu genießen, aber niemals einen Krieg mit anderen Ländern zu beginnen oder zu führen.

So hatten bereits Zarren und Fürsten enge Beziehungen zu europäischen Königshäusern und haben seit über 100 Jahren geschäftliche Beziehungen zu Europa. Ob Russland erkannt hat, dass sich Europa in den Händen von Amerika befindet und ob Amerika sich bewusst ist, dass Europa und Russland eine tiefe, enge Beziehung haben, ist nicht jedem klar, aber sicher ist, dass sich dieser Konflikt einmal mehr daraus resultiert, dass sich Menschen nicht demokratisch im Sinne des Gesetzes halten können, denn die Demonstrationen und Belagerungen, Überfälle auf Staatseinrichtungen und Gewalt gegenüber Beamten wäre in Deutschland mit einem Anschlag zu vergleichen, wogegen es in der Ukraine als oppositionelle Revolution bezeichnet wird.

Wo also ist noch Gerechtigkeit in einem System, wo die Gerechtigkeit an den Machtverhältnissen bemessen wird?

Ein neutrales Kriegsgericht sollte sich mit den wirklichen Vorfällen beschäftigen und prüfen, ob es sich bei den verschiedenen und häufigen Aktionen der Opposition nicht sogar um einen illegalen Putsch handeln, die das System erst in diese Unruhen gestürzt haben und dann die Schuldigen bestrafen.

Sicherlich bliebe dann ein Klischko nicht auf freien Fuß. Gemessen an der Einwohnerzahl von über 45 Millionen ist eine Beteiligung von rund 3.000 zwar mediengerecht dargestellt worden, aber ob die Anzahl dieser Oppositioneller reicht um die Ukraine von sich zu überzeugen zeigt erst die Zukunft, denn weder die alte Regierung noch die aktuelle Regierung sind bei der Bevölkerung angesehen.

Über 40.000.000 Ukrainer möchten eigentlich weder was von Europa, Amerika noch Russland wissen und das eigene Brot im eigenen Land mit einer eigenen Währung verdienen.

Die Welt ruft nach einer einheitlichen Gemeinschaft, nicht nach national-geführten Demokratien, die in der Hand von Lobbyisten nur noch die Interessen von Unternehmen vertreten.

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