Das Tupac-Imperium & die wahre Wahrheit

Noch heute ist niemand sicher, ob Tupac Amaru Shakur lebt oder erschossen wurde.

Es gibt verschiedene Spekulationen über Tupac’s Tot bzw. sein Dasein in der Welt bzw. auf der Welt. Wir haben in mühevoller Recherche Fakten und Mythen zusammen getragen, um das Bild von Tupac zu vervollständigen und ein paar Verdächtige zu nennen, die mit der gesamten Situation zu tun haben.

FAKT 1: Tupac und Dr. Dre waren gar keine Freunde!

Im Gegensatz zu den Vermutungen, dass Tupac und Dr. Dre ein gutes Verhältnis gehabt haben sollen ist es Fakt, dass Tupac überhaupt nicht von den Fähigkeiten seitens Dr. Dre überzeugt war. Er wollte mit Snoop Dogg die WestCoast regieren und darüber hinaus die Hip-Hop Welt.

Dies wurde aus einem Telefonat zwischen Suge Knight und Tupac Amaru Shakur bekannt. In diesem Telefon forderte Tupac Suge Knight auf Dr. Dre von Death Row Records zu entlassen, da Dre laut Tupac gar nichts bringen würde.

Ein weiteres Detail mit Wahrheit ist, dass Tupac und Dre auf kaum einen Foto wirklich innig miteinender umgehen. Es gab zwar Death Row Records-Veranstaltungen, auf denen beide dabei waren und gute Miene zum bösen Spiel gaben, aber mit großer Wahrscheinlichkeit sah sich Dre zu der Zeit als Rapper an, was er in Tupac’s Augen nicht mehr war, weil eine neue Zeit begonnen hätte.

Viele Releases, auf denen beide Künstler enthalten waren, wurden auf Wunsch oder Druck von Death Row beschlossen.

FAKT 2: Tupac und Notorious B.I.G. kannten sich VOR deren Erfolge!

Das ist belegbar durch das Video “Brenda’s got a baby”, welches das erste kommerzielle, erfolgreiche Single-Lied von seinem Album “2Pacalypse Now” war, dass ihm zum Durchbruch verhalf. In dem Video ist Notorious B.I.G. noch sehr jung, aber auffällig sind die Augen, die eine klare Fehlstellung aufweisen. Eben jene, die Notorious B.I.G. später aufwies.

2pac – Brenda’s Got a Baby (Youtube-Link!)

Notorious ist der Junge, der in den ersten Szenen direkt links neben 2pac zu sehen ist. Er trägt eine Basecap, schaut nach unten und ist in an der Stelle 00:55 (Minuten:Sekunden) erstmals klar erkennbar. In der Szene von 01:25 (Minuten:Sekunden) ist es dann offensichtlich.

FAKT 3: Death Row Records und Interscope Records

Death Row Records ist nicht nur an Tupac interessiert gewesen, weil er seiner Zeit der beste Rapper war, sondern weil er bereits lange Zeit mit Interscope Records arbeitete und die letztendlich bestimmten, wo Tupac seine Alben veröffentlicht. Man kann Interscope Records wie ein Management von Künstlern sehen, die aber die Produktion und den Vertrieb anderen Studios und Vertrieben überlassen haben.

Interscope Records schürte die Gerüchte um einen Eastcoast- Westcoast Konflikt, obwohl Tupac betonte, dass es sich nur um einen durch die Medien verbreitetes Problem sei und der Konflikt nur zwischen ihm, also Tupac, und Notorious B.I.G. statt findet. Death Row Records gegen Bad Boy Records. Eine abgesprochene Sache, die vielleicht durch Tupac begonnen und mit Biggie Smalls (Notorious B.I.G.) abgesprochen war, aber nicht in dieser Dimension ausarteten sollte, da Tupac sicherlich nicht lebensmüde war und viele Pläne hatte.

Doch durch die anderen Künstler von Interscope Records konnte diese die Geschicke der Szene leicht manipulieren und andere Rapper, die gegen Tupac witterten, die Bühne bieten, damit der “Krieg” initiiert werden konnte.

Death Row Records bestand in der Führung aus zwei Personen. Suge Knight, dem offiziellen Gesicht, doch trotz Mitgründung von dem Label nur eine Marionette und Dr. Dre, der Suge Knight daher kannte, als das Suge Knight vormals der Bodyguard von Dr. Dre war.

Interscope stand mit Tupac also ab Anfang der 90er bereits im Kontakt und wurden auf ihn aufmerksam, während Death Row Records eigentlich mit Dr. Dre und Snoop Dogg dachten bereits die neuen Hip-Hop Könige zu haben, da Dr. Dre als Rapper tätig war und weniger als Produzent.

FAKT 4: Snoop Dogg wusste was 1996 passieren wird!

Während eines Interviews bei MTV Masters, einige Zeit vor der Ermordung von Tupac Amaru Shakur, sank Snoop Dogg immer wieder den Kopf, während Tupac darüber sprach, dass der Konflikt zwischen der East- und Westcoast ein von den Medien inszeniertes Spektakel sei, was den Hype um den Rapper weiter anheizte.

FAKT 5: Die Dogg Pound Theorie (von FRD e.V.)

Für die Tat gibt es eine Gruppe, die ein Geständnis in Form eines Liedes veröffentlicht hat. Das Lied heißt “You can’t see me” und stammt ursprünglich von “Tha Dogg Pound”, in der die Gruppe darüber singt, wie sie jemanden hinterhältig beim “vorbeigehen” erschießen und nicht gesehen werden bzw. aus den Weg räumen und niemand sie erwischt.Der Song wurde nie veröffentlicht und später wurde das Instrumental verwendet, damit darauf Tupac’s Song “U can’t c me” veröffentlicht werden konnte.

Tha Dogg Pound ist eine Hip-Hop Crew aus Kalifornien, die von Snoop Dogg, Daz Dillinger und Kurupt gegründet wurde und unter Death Row Records veröffentlichte.

FAKT 6: Death Row Records im Fadenkreuz der Ermittler

Nach der Ermordung von Tupac im Jahr 1996 verließ kurz darauf Kurupt das Label “Death Row Records”. Weiter verließ Dr. Dre sein eigenes Label und gründete “Aftermath Records”, wo Snoop Dogg fortan seine Veröffentlichungen machte, wie später Eminem und andere Künstler. Suge Knight musste in das Gefängnis gehen.

FAKT 7: Allgemeine Tatsachen

Suge Knight hat nur noch das Geld gesehen, dass er in dieser Masse noch nie hatte, weil er nur ein Gesicht war, da Dr. Dre nicht selbst auftreten konnte als Geschäftsführer, Rapper, Producer usw.

Dr. Dre fühlte sich verraten von Suge Knight, weil dieser lieber Tupac hätte behalten als Dr. Dre, da er vom Geld besessen war und gleich das Talent in Tupac erkannte und Snoop Dogg wollte und sollte eigentlich der neue Rapstar der WestCoast sein bzw. werden, doch spielte nur neben Tupac eine untergegliederte Rolle.

Daher engagierte man Dogg Pound’z (damals noch D.P.G. = Dogg Pound Gangstaz), um von deren Heimatstaat L.A. den Auftrag auszuführen und Tupac für immer in Las Vegas aus den Weg zu räumen, da diese Gruppe zu diesem Zeitpunkt hungrig auf Erfolg war.

FAKT 8: Alibis hat jeder – nur nicht Suge Knight!

Es war kein Dr. Dre in der nähe und auch kein Snoop Dogg, die ein Motiv gehabt hätten. Jedoch hatten beide Alibis, die bestätigt wurden. Bei der Prüfung dieser Alibis fiel auf, dass Dr. Dre und Snoop Dogg zur Tatzeit beide das selbe aussagten im Kern: Ich war zuhause. Es kann bezeugt werden.

Bei heutigen Interviews, die das Thema Tupac behandeln wirken beide abgeklärt, fast einstudiert. Damals wirkten beide sehr nachdenklich und achteten auf die Wortwahl. Selbstverständlich macht man das bei laufenden Ermittlungen, jedoch nur, wenn man entweder als Tatverdächtiger gilt, was nach der Prüfung der Akte nicht der Falle war, oder nicht möchte, dass man etwas sagt, was niemand anderes außer der Auftraggeber, Mittäter bzw. Täter wissen konnte.

Suge Knight sperrte man in das Untersuchungsgefängnis, da sich die Vermutungen verhärtet hatten, dass er in den Fall verwickelt sein könnte. Während alle das sinkende Schiff verließen hat man Suge Knight als Kapitän daran gebunden damit unter zu gehen und damit wie ein Bauer in einem Schachspiel geopfert zu werden.

Weitere Ermittlungen blieben aus, daher blieb die Wahrheit bis jetzt verborgen, während die wahren Täter heute noch mit dem Nachlass von Tupac Geld machen und die Gerechtigkeit ausgetrickst wurde.

FAKT 9: Man bot Fläche für Theorien

Auf dem letzten Album, dass kurz vor seinem Tot aufgenommen wurde, sind sehr viele Titel enthalten, die darauf hinweisen, dass jemand anderes für den Tot verantwortlich sein könnte bzw. Tupac noch leben würde. Dieser Mythos wurde erhärtet als man sich der vielen Anzeichen bediente, die Tupac in verschiedenen Produktionen verlauten lies. So wählte man einen neuen Künstlernamen für Tupac, eine Theorie über die Zahl 7, die untermalt wurde durch Songs dieser Richtung und falschen Bildern vom BMW, in dem Tupac durch ein Drive-By ums Leben kam.

Dazu wurde ein Bericht veröffentlicht, der angeblich der Obduktionsbericht von Tupac sein sollte. Nach dem weder Haarfarbe noch sonstiges wirklich passten waren die Rufe nach einer Verschwörung noch größer und das Geld schaufeln konnte beginnen, da man noch sehr viel unveröffentlichtes Material von Tupac hatte. Zudem findet man den Namen “Lesane Crooks” auf dem Obduktionsbericht, der, trotz falscher Angaben bei Wikipedia und mittlerweile korrigierter Nachweise. Der Name ist wurde als “Geburtsname” verkauft, allerdings trug die Mutter, Afeni Shakur Davis, vorab den Namen Alice Faye Williams von Geburt an. Wann also soll Tupac Amaru Shakur angeblich Lesane Crooks geheißen haben? Damit sind alle “Beweise” für ein weiteres Leben von Tupac (leider) ausgelöscht.

FAKT 10: Interscope feuert den Mythos an & Eminem’s mitwirken

Seit 2007 gibt es kaum noch neue Mythen, die den Hype weiter anfächern, wobei das nicht ganz korrekt ist, denn einige Rapper behaupteten, bis 2007, doch allen ernstes, dass Tupac von Leben würde. Enge Freunde von Tupac, die behaupten, dass Tupac auf Cuba leben würde. Und man findet auf der Insel auch eine Shakur, nämlich die Tante des verstorbenen Rappers, die wird allerdings wegen Mord gesucht und gilt als Terroristen. Das F.B.I. und der Bundesstaat New Jersey haben auf die Festnahme und Überführung nach Amerika eine Belohnung von 2 Millionen US-Dollar ausgesetzt.

Mehrere Gesuche wurden abgelehnt. Eine Anspielung von Präsident Obama zum Multimillionären Donald Trump bezüglich des “verschwindens” von Tupac und Biggie Smalls beantwortete er nur mit einem lächeln und Schulter zucken.

Und Eminem? Der darf, trotz des eigentlichen Verbotes seitens Afeni Shakur, die bewirkt hat, dass niemand außer sie selbst unveröffentlichtes Material Ihres Sohnes veröffentlichen darf, mit dem Material arbeiten. Eventuell damit auch die letzten Beweise vernichten, die Dr. Dre als Täter entlarven könnten.

Eminem gehört zu Aftermath, der einst in einem Freestyle-Battle gegen Tupac ein paar Lines nieder gelassen hat und zwar nach Tupacs tot und vor Eminems Durchbruch.

Diese Aufnahmen findet man bei Youtube mit den Schlagworten “Eminem freestyle Tupac”. Interscope steht noch immer hinter Dr. Dre bzw. Aftermath Records und dessen Tochtergesellschaften und irgendwie endet man in der Musikszene bei den Recherchen entweder bei Warner Music Group oder Sony BMG (Bertelsmann Music Group), letztendlich aber immer bei Vivendi, denen mittlerweile mehr Einfluss zugesprochen wird als offiziell bekannt ist, da nicht alle Fusionen offiziellen Bestand hätten und daher Absprachen für einen ausgewogenen Gewinn der beiden Medienriesen zugesichert ist.

Schlusswort

Wenn gleich der Gedanke schön wäre, dass Tupac noch lebt, wird der Mythos doch eben von jenen weiter am Leben gehalten, die letztendlich indirekt und direkt für den Tot verantwortlich sind.

Denn die großen Unternehmen haben so viel Druck auf die Künstler aufgebaut und Tupac so gefeiert, dass aus Beachtung plötzlich Verachtung wurde aus niederen Gründen. Und zu dieser Tat wurden alle Täter aus niederen Gründen bewegt, nämlich Habgier – nach Geld, nach Macht und Anerkennung, dem letztendlich immer Menschen zum Opfer fallen müssen, damit es nachher einen Gewinner geben kann, obwohl es heutzutage keine Verlierer mehr geben muss.

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2 Gedanken zu „Das Tupac-Imperium & die wahre Wahrheit

  1. Don Ramon

    Gut geschriebener Artikel leider schlecht recherchiert. Sehr schlecht leider, wie zum Beispiel bei Fakt 6, denn Snoop Dogg war Zb nie bei Aftermath von Dre sondern direkt nach Death Row ging er zu Master P’s No Limit Records und blieb da bis zum Ende seines Vertrages (3 Alben). Danach hat er sein eigenes Label zum veröffentlichen seiner Alben genutzt.

    Weitere Fehler sind Dinge wie Can’t C me, was nie Ein Song von Dogg Pound sondern von Dre war und Suge Knight den Beat für 2Pacs Album genommen hat. Überhaupt hat Dre nur 2 Songs von All Eyes On Me Produziert, der andere war California Love. Danach verließ Dre selbst Death Row und wurde von Pac (To Live And Die in LA, Toss T Up) und Snoop Dogg (Intro von Doggfather) sogar gedisst! 2Pac und viele andere warfen Dre Faulheit vor, kaum 1-2 Beats in langen Zeiträumen. 2Pac selbst wählte Johnny J als Produzent für seine Beats auf All Eyez On Me.

    Gibt noch viel viel mehr kleinere und größere Fehler. Am besten auch mal das Buch “Have Gun Will Travel” von Ronin Ro über den Aufstieg und Fall von Death Row Records lesen. Ich glaub das öffnet Augen wie wenig Dre zu sagen hatte und wie Suge Knight die (Musik)Welt in Angst und Schrecken versetzte damals, das dies alles viel komplizierter ist und undurchsichtiger als hier dargestellt.

    1. B. K. Beitragsautor

      NACHTRAG:

      Es stimmt. Es wurde von Dre nur eine Singles veröffentlicht, auf denen Snoop Dogg als Feature vertreten ist.

      Der Richtigkeit zur Liebe die genauen Singles:
      “The Next Episode” (1999) von Dr. Dre feat. Snoop Dogg und Nate Dogg, sowie im gleichen Jahr (1999) die Single “Still D.R.E.”, welches von Dr. Dre als featuring mit Snoop Dogg veröffentlicht wurde.

      2003 veröffentlichte Dr. Dre / Aftermath gemeinsam mit Shady (Records) die Single “P.I.M.P.” als Remix von 50 Cent unterstützt durch Snoop Dogg, Young Buck, und Lloyd Banks.

      Folgende Künstler sind bei Aftermath als Künstler unter Vertrag:

      Dr. Dre
      Eminem
      Kendrick Lamar
      Jon Connor

      Folgende Künstler waren bei Aftermath als Künstler unter Vertrag:

      50Cent
      Antonio McLendon
      Bishop Lamont
      Brooklyn
      Busta Rhymes
      Dion
      Eve
      G.A.G.E.
      Game
      Hayes
      Hittman
      King Tee
      Joell Ortiz
      Marsha Ambrosius
      Raekwon
      Rakim
      RBX
      Slim the Mobster
      Stat Quo
      The Firm
      The Last Emperor
      Truth Hurts

      Aus rechtlichen Gründen können wir das Lied hier nicht einspeisen, aber schauen Sie doch mal hier in Bezug auf den Musiktitel von Tha Dogg Pound: https://www.youtube.com/watch?v=-E-NEoE86o0 (Can’t c Us)

      Vielen Dank für Ihre Teilnahme und für die Richtigstellung, dass Snoop Dogg niemals bei Aftermath unter Vertrag gestellt war.

      Dies rundet den Artikel ab. Sollten Sie weitere Fehler bemerken, dann können Sie gerne die Kommentarfunktion nutzen oder uns per E-Mail Korrekturen zukommen lassen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ihr FRD e.V. Team.
      i.A. B.K.

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