Windows XP – ein Auslaufmodell!

Das große Thema: Microsoft stellt Windows XP ein!

Microsoft entwickelt immer wieder neue Betriebssysteme. Damals begann die Geschichte mit DOS, entwickelte zu Windows 3.11 und kam erstmals mit Windows 95 auf CD raus.

Damals erschienen alle Neuerungen der Bedienbarkeit zu dienen, damit der Computer schneller und einfacher zu bedienen ist. Doch mit der Zeit hat sich Microsoft bei der Windows-Entwicklung in zwei Richtungen verlaufen, was auf Kosten der Endverbraucher ausgetragen wird…

Windows 98 – der erste Meilenstein!

Mit Windows 98 waren bereits viele sehr zufrieden. Man hatte alles was man brauchte, konnte es selbstständig bedienen und wer genügend Wissen hatte, der konnte sogar Windows nach seinen Bedürfnissen anpassen und vollständig umarbeiten.

Mit Windows ME, dem Nachfolger von Windows 98, machte man sich zunächst viele Freunde, denn das Design war ein Schmuckstück, nur blöd, dass dieses Betriebssystem von Programmierfehlern geplagt war, sodass man schnell entschieden hat Windows ME einzustellen und die Windows NT-Reihe als Korrektur anzubieten.

Leider war auch dieser Versuch ein Schuss in den Ofen, sodass die Mehrheit der Benutzer an Windows 98 fest hielt.

Mit Windows 2000 und einer Reihe von Verbesserungen an dem Office-Paket gelang es die ersten Kunden zurück zu gewinnen. Die Webserver arbeitetet hervorragend mit Windows 2000 und der Verbrauchermarkt schien besänftigt, aber noch verunsichert.

Das sollte ein Revolutionsprogramm beenden, dass mit mehr Einschränkungen, einem neuen Design, aber grundlegend auf Windows 2000 basierend groß Vermarktet wurden ist, mit Erfolg.

Erstmals schaffte es eine Windows Version seit Windows 98 die Mehrheit von sich zu überzeugen und den Markt für sich zu etablieren, nachdem zahlreiche Open-Source Projekte dem Konzernriesen den Rang abzulaufen drohten.

Vom 25. Oktober 2001 bis zum heutigen Tage (letztendlich am 08.04.2014 in Europa, Berlin) endet nun der Support für das Programm mit dem mysteriösen internen Betriebsnamen “Whistler”. Das System, dass Benutzer nun mehr als 12 Jahre begleitet hat, geht in “Betriebs-Rente” 😉

Aber das Problem ist nun, dass neue Sicherheitslücken fortan genutzt werden können und die Hacker-Szene seit mehreren Monaten Angriffe auf XP-Benutzer zurück fährt.

Es ist daher mit einer Massen-Epidemie zu rechnen, die tausende Computer heimsuchen wird. DOCH DAS ENDE MUSS DAS NICHT SEIN! Wer sich seine Gedanken macht, der kann folgende Optionen nutzen, um letztendlich seine Daten und Einstellungen beizubehalten und trotzdem den Computer sicher nutzen zu können.

Entweder man trennt sich von den Netzwerkfunktionen und deaktiviert im “Geräte-Manager” sämtliche Netzwerk-Karten (W-LAN, falls vorhanden, ebenfalls wie LAN) oder nutzt einen anderen Computer mit neuen Betriebssystem, wie Windows 7, als Gateway, denn dann muss der Angreifer zunächst den Computer mit Windows 7 überlisten, bevor er sich an den XP-Rechner zu schaffen machen kann.

Dies kann unter Umständen auch ein alter Laptop sein, der das Betriebssystem und Anti-Viren-Software, als auch Netzwerkfunktionen von Windows 7 unterstützt und am besten den Internetzugang via Kabel verwendet. WICHTIG HIERBEI IST, DASS ES KEINE BRÜCKE ZWISCHEN DEN LAN-VERBINDUNGEN GIBT, DA DER “EINBRECHER” (Hacker) SONST DIREKTEN ZUTRITT ZUM ANDEREN RECHNER HAT, DER GESCHÜTZT WERDEN SOLL.

Das sicherste ist, wenn der Computer unbedingt mit Windows XP betrieben werden soll, alle Netzwerk-Kabel zu entfernen, die Netzwerk-Karten (W-LAN und LAN) über den “Geräte-Manager” zu deaktivieren und fortan Software-Updates via CD oder Massenspeicher-Gerät wie USB-Stick von einem sicheren Computer-Betriebssystem zu übertragen und dann aufzuspielen. So bleibt eine direkte Verbindung mit dem Internet vermieden und die Software trotzdem auf dem aktuellen Stand.

Software, die ausschließlich mit Internet-Verbindung genutzt werden kann, kann dann nicht mehr verwendet werden.

Warum stellt Microsoft den Support ein?

Die Sicherheitslücken bei Betriebssystem sind “gewollte” Stellen, wo das Betriebssystem für andere “Zwecke” verfügbar sein soll, die jedoch mit der Zeit zu anderen Zwecken verwendet wurden.

In der Zeit von Windows 98 waren sehr oft kleine Updates nötig, da einige “Ports” (Verbindungen zwischen Computer und anderen Geräten) dazu genutzt wurden Daten und Dateien von anderen Computer zu stehlen. Mit der Entwicklung von Internet und der Ausweitung von Geschäften über das World Wide Web wuchsen auch die Anreize für Kriminelle Computer dazu zu bringen im Namen des Besitzers Dinge zu tun, die der Besitzer nicht veranlasst hat und davon erst Kenntnis zu erhalten, wenn es bereits zu spät war.

Dazu nutzen die meisten “Hacker” Programme, die mittels Bild-Datei oder “Programm” (.EXE) auf dem Computer installiert werden. Diese erreichen den Nutzer entweder über schädliche Codes im Internet (auf Seiten) oder über eMails, die mittels “Bots” versendet werden.

Die meisten Angriffe sind also nur Erfolgreich, weil der Nutzer sich falsch im Internet verhält oder zu leichtsinnig mit seinen Daten umgeht.

Der Support aller Betriebssystem würde weitere Mitarbeiter benötigen, denn die Serie der “Fortentwicklung” reißt bei Microsoft nicht ab. Bereits vor der Einstellung von Windows XP Support sollte der Service eingestellt werden, doch Microsoft hat eingesehen, dass VISTA nicht aufgezwungen werden kann und führte den Support zähne knirschend weiter, da man von einer Pleite, wie damals mit ME vermeiden wollte. Viele Vista-Benutzer fühlten sich in die Zeit zurück versetzt.

5 goldene Regeln, um Missbrauch zu entgehen:

  1. Öffnen Sie niemals E-Mail Dateianhänge von Personen, die Sie nicht kennen oder, wenn Sie den Absender kennen, fragen Sie bei Unsicherheit vorab (am besten persönlich), ob der Absender Ihnen ein Bild zugesendet hat.
  2. Senden Sie niemals private Passwörter, Bankdaten oder persönliche Daten via eMail an fremde Personen. Bedenken Sie, dass einige eMail-Bots auf Antworten reagieren und Sie erhalten fortan dutzende “SPAM”-Nachrichten oder weitere “scheinbar” seriöse eMails, wo Sie ein Paket abholen sollen, Ihr PayPal-Konto bestätigen möchten.
  3. Achten Sie bei Links in eMails und auf Webseiten immer, ob sich die Hauptadresse ändern würde, indem Sie mit der Maus über den Link fahren und unten Links in der Browserzeile lesen, wohin der Link führen soll. Sonst kopieren Sie die URL mittels Rechtsklick und fügen diese in eine Text-Datei ein, um zu prüfen, wohin Sie geleitet werden. >> Beispiel: Hauptadresse bei dieser Seite lautet: frdev.net – Dieser Link führt nun zu >>Youtube<< oder?! Fahren Sie mit der Maus über den “>>Youtube<<“-Link und schauen Sie, ob der Link wirklich nach youtube.com führt 😉
  4. Besuchen Sie keine Webseiten, die Sie nicht über google.de oder anderen Suchmaschinen eingegeben haben. Google verfügt über eine Pishing- und Malware-Hinweisfunktion, die vor infizierten oder schädlichen Seiten warnt. Sehr hilfreich, wenn man nicht weiß, welche Seite sich hinter einem Link verbirgt. Bei Adressen, die nicht auffällig sind und damit als Sicher gesehen werden dürfen, erscheint die Webseite selbst im Suchergebnis. Doch oftmals stößt man sofort entweder auf Foren-Einträge mit negativen Einträgen über die Seite oder auf Warnhinweise anderer Form, die darauf hinweisen, wenn eine Seite betrügerische Absichten hat.
  5. Führen Sie ein Adressbuch im eMail Postfach in der Sie alle Adressen sammeln, die Ihnen unbekannt erscheinen oder Inhalt gesendet hat, die betrügerischen Hintergrund haben, denn dann bleiben Sie künftig vor solchen Mails geschützt, da viele gute Programme und Clienten über die Funktion verfügen von “eMail Absendern” aus einem Adressbuch sofort die eMail zu löschen oder zu markieren. Eine Junk-Funktion oder SPAM-Funktion kann ebenfalls helfen. Zudem sollte diese Liste um die “Fakeadressen” erweitert werden, die wir bereits einmal veröffentlicht haben und halbjährlich erweitern. >> Liste der SPAM-Adressen <<

Und so endet ein weiteres Betriebssystem in den Archiven, doch Liebhaber dürften sich auch dieser Version annehmen, denn für Windows 98 wurde abschließend eine “sichere” Auflage veröffentlicht, die alle Sicherheitslücken schließen soll, unter dem Namen Windows 98 SE (Second Edition), die es kostenlos im Internet zu finden gibt.

Sicherlich gibt es auch hier in der Zukunft ein oder zwei Versionen, die es als XP-Liebhaber zu laden lohnt. Vielleicht sogar ein Windows XP SE mit offiziellen Support von Microsoft für den Abschluss der Sicherheitslücken, denn bei Windows 98 war dies nur möglich, da man mit ME, 2000 und XP auf eine neue Version von DOS umgestiegen ist (Thema: 16, 32, 64 Bit Maschinen), sowie man früher oder später nur noch 64-Bit Archivstrukturen wiederfinden wird, da man die maximale Leistung nutzen möchte, die die Technik liefern kann. Daher muss es erst nur noch 64-Bit Versionen geben, damit eine Windows XP SE Versionen erscheinen kann, die wirklich sicher sein wird.

Ein Update von Windows XP auf ein anderes Betriebssystem ist nur in der 32 – Bit Version möglich.

Das Programm, dass eure Daten von XP zu Windows 7 übermittelt findet Ihr hier: http://www.microsoft.com/de-de/download/confirmation.aspx?id=4503

Gegensätzlich der meisten Berichte, dass man XP nicht zu Windows 7 migrieren kann, ist der oben genannte Link mit der id=4503 der Link, der eure XP Version zur neuen Version verhilft.

Lest euch in Ruhe die Anleitung und Hinweise während der Durchführung durch und ihr werden keine Dateien, Daten oder Einstellungen verlieren 😉

Abschließend bleibt nur zu sagen, wer Windows XP nutzt, der sollte bis zum Service Paket 3 alle Updates installiert haben!

Wir hoffen euch damit die Angst ein wenig zu nehmen und für mehr Sicherheit mit XP zu sorgen.

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