Erfolgreicher Kerosin-freier Flug!

Schweizer Unternehmen in China unterwegs!

So schön kann fliegen der Zukunft sein. Motorengeräusche, die kaum lauter sind als ein Lastwagen (zugegeben, direkt daneben stehend und mit Ohrschutz bestückt) und einer Umweltverträglichkeit, die alle anderen derzeitigen Sorgen einfach weg blasen!

Die Solar Impulse 2 hat eine Weltumrundung geschafft und das mit 17.000 Solarzellen.

Am 21. März landete das Flugzeug in Chongqing, bedingt durch die Wetterbedingungen, und setzte den Flug um 6:08 Uhr morgens (Ortszeit) fort nach Nanjing, wo es am 22.04.2015 um 23:26 (Ortszeit) landete.

Eigentlich sollte der Co-Pilot Andre Borschberg das Flugzeug am Ende der Welt-Tournee an den Zielort steuern, doch dieser musste wegen medizinischen Gründen den Weiterflug abbrechen und wurde durch den Piloten Bertrand Piccard ersetzt, welcher die letzten 1.190 km im Solar Impulse 2 zurück legte.

Das Flugzeug flog insgesamt auf der Welt-Tournee 12 Landepunkte an. Nach Start aus China flog das Flugzeug quer durch die vereinigten Staaten von Amerika um einige Standorte anzufliegen, hatte einige Landungen in Afrika und landete zum Abschluss, vor der Rückreise, letztlich in Abu Dhabi, wo es am 9. März 2015 zum Rückflug ansetzte.

Quelle (Recherche-Ergebnisse): http://search.news.cn/language/search.jspa?id=en&t=1&t1=0&ss=&ct=&n1=solar+impulse+2&x=0&y=0
Quelle (Bilddokumentation): http://news.xinhuanet.com/english/photo/2015-04/22/c_134172561_2.htm

Europa oder Deutschland blieben von den Besucher leider außen vor. Dies schein ein interner Deal zwischen China und dem schweizerischen Unternehmen zu sein, denn leider erfährt man sehr wenig aus der westlichen Presse, insbesondere der europäischen Presse, über diesen wahnsinnigen Fortschritt, das unser aller Leben erheblich verbessern kann und hoffentlich wird.

Die derzeitige Belastung durch Flugzeuge wird alleine im Gebiet des Lärms in teilen von Deutschland als zu hoch  eingestuft.

Dazu kommt die permanente Luftverschmutzung mit krebserregenden Stoffen aus dem Kerosin, die nicht nur außerhalb des Flugzeugs auftritt.

Frischluft wird bei “modernen” Fluggeräten direkt über die Turbinen gesaugt, was unmittelbar und zwangsläufig dazu führt, dass die verbrannten Gase mit der “Frischluft” in das Cockpit und Passagierraum gefördert werden – das wiederum kann zu Schwindel- und Ohnmacht führen, sehr häufig tritt dann die Übelkeit einher – glücklicherweise ist die Belastung jedoch für Gelegenheitsreisende eher gering.

Kinder, alte Menschen, Schwangerer und Vielflieger sollten jedoch vorsichtig walten lassen, denn eine Gefahr kann niemals 100%ig ausgeschlossen werden und jeder Körper reagiert anders.

Luftfahrtingenieure haben bis heute kein Filtersystem in Passagiermaschinen gebaut, die Abgase vor Zufuhr der “Frischluft” erneut filtern. Dabei heißt es sogar von einigen, dass bereits ein kleiner Aktivkohlefilter bereits 70% der Belastungsrisiken minimieren könnte. Der Aufwand für die Kosten beläuft sich dabei um die 150,00 ,– (EUR) pro Flug inkl. Ersatzfilter und Montage. Allerdings müsste jedes Flugzeug erst mit einer derartigen Vorrichtung ausgestattet werden, was beim Nachrüsten teurer ist, als beim direkten Einbau bei der Produktion durch den Herstellern.

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