XATAR’s erstes Interview

Rap hat ein Gesicht!

XATAR, der wohl einzige Rapper in Deutschland mit einer längeren Haftstrafe wegen eines Raubüberfalls auf einen Goldtransporter, ist seit der Haftentlassung und bereits davor sehr aktiv gewesen und hat sein Album bereits während des Freigangs aufgenommen.

Doch das aktuelle Interview des Rappers sorgt für Hellhörigkeit bei den Behörden. Xatar ist nach wie vor in der Obhut der Gesetzeshüter, da man niemals die Beute, Gold in Wert von mehreren Millionen Euro, und rutschen ihm während eines Interviews unerfreuliche Dinge raus.

Rap-Album “Babba aller Babbas”

Das Album “Babba aller Babbas” ist ein Ausrufezeichen, wenn gleich sich Xatar im Interview bei 16bars.de darum bemüht es als ein wenig lockerer Darzustellen, als die Sachlage ist, denn das Album ist keineswegs ein harmloses Stück Kultur, sondern gefüllt mit Hass, Gewalt und verbrechen.

Im Interview rutschen dem Rapper dabei 2 Details raus, die wohl nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, doch statt das Material vor Veröffentlichung erneut zu sichten oder sichten zu lassen hat Xatar 16bars.de freie Hand gelassen und das nutzte 16bars.de  sofort aus und veröffentlichte das Interview-Material mit dem vielleicht belasteten Materials zu Lasten von Xatar.

Im Interview erzählt er über seinen Gefängnis-Aufenthalt. Bei der Frage, ob Xatar Vorteile im Gefängnis wegen seines Status als Bekanntheit erhalten habe, sagte er, dass dies nicht unter den Insassen ein Thema war und hinterließ zugleich einen Gruß an seine “Freunde” im Knast, die das Interview “über Ihre Smartphones” anschauen.

Isa, die Moderatorin von 16bars.de, harkte nach und fragte: “Ah. Es gibt jetzt schon Smartphones im Gefängnis oder was?”, worauf Xatar verneinte und mit der Hand über den Kopf fährt und mit seiner Ausführung fortfährt.

Später im Interview erzählt er dann von der “Mantel”-Geschichte. Er hatte via WhatsApp einem Freund ein Video geschickt, in dem Xatar im Bademantel eine Drohung (aus Spaß) ausspricht. Diese Aufnahme, so erzählt er beiläufig im Interview, sei während des Freigangs entstanden, was nicht hätte sein dürfen und darum habe man das über Facebook dann anders datiert. Zeitgleich sagt Xatar, dass er selbst das Video über Facebook veröffentlicht habe mit falschen Datumsangabe, um nicht gegen Auflagen während des Freigangs zu verstoßen. Da die Verjährungsfrist von Straftaten in der Regel 5 Jahre beträgt wäre er doch besser beraten mit einem PR-Berater, der ihm vorab sagt, was okay ist und ein Zeichen gibt, wenn etwas zuviel gesagt wird oder sich zumindest das fertige Interview noch einmal anschaut.

Aus rechtlichen Gründen haben wir das Bildmaterial nur gesichtet und gesichert. Das volle Interview mit den besagten / beschriebenen Stellen finden Sie bei Youtube, unter folgenden Link:

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