Google, Chrome und andere Dienste

Wussten Sie schon, dass…

Google ein riesen Imperium ist und mehr als 85% Marktanteil besitzt in vielen Bereichen?

Aber was wirklich interessant ist, ist das Google sich nicht nur Online mit Ihnen beschäftigt! Dies betrifft zunächst in erster Linie Benutzer des Google Chrome Browser für das Internet, aber auch jeden, der die Webseite von Google jemals aufgerufen hat.

Sie können aber etwas gegen die direkte Spionage unternehmen.

Internet Browser: Google Chrome 

Wer sich den Google-Chrome Browser als Alternative zum “bösen” IE von Windows oder einem anderen Anbieter holt, der denkt zunächst an schnellere Verbindungen im Internet, mehr Sicherheit und, was die meisten doch zum Chrome überzeugt, eine hohe Kompatibilität des Browsers mit den meisten Webseiten.

Wo der Internet Explorer teilweise eigenwillige Ergebnisse auf Internet-Seiten ausspuckt und Webseiten ca. 20% langsamer lädt, als vergleichbare Internet Browser, trumpft der Internet Browser von Chrome grade zu auf. Doch warum ist das so?

Der genaue Programmablauf ist uns unbekannt, wir haben diesbezüglich jedoch einen Programmierer getroffen, der uns die Arbeitsweise vom Browser Chrome teilweise verständlich erklären konnte. Dieser erzählte uns, dass der Google-Chrome Browser auf der Safari-Technik basiert, einem Webbrowser, der ebenfalls als Alternative von Microsoft Internet Explorer genutzt werden kann. Da dieses Projekt Open-Source ist, kann jeder Entwickler den Quellcode beziehen und theoretisch verwenden. Google scheint dies im Google Chrome getan zu haben, denn der Chrome ist ähnlich wie Gecko und Safari. Der Browser arbeitet mit dem AppleWebKit, doch sein größtes Geheimnis ist wohl, dass man mit der Installation auch unweigerlich Änderungen an dem Computer hinnehmen muss, die durch Google initialisiert werden mit der Installation von Google Chrome.

Somit hat jeder Anwender des Chrome Browser den sogenannten GoogleUpdate-Service auf dem Computer mit installiert. Dieser Service führt sich automatisch bei jedem Systemstart, vor jedem Runterfahren des Computers und bei jedem Start und Beenden des Google Chrome Browsers aus und übermittelt dabei unbekannte Daten, wenn gleich Google bereits bei der Installation in den “Nutzungsbedingungen” bereits schreibt, das mit der Installation auch andere Daten an Google und seine Dienste übermittelt werden können, wie MAC-Adresse (Netzwerkkarten-ID), IP-Adresse (Netzwerk und Router-IP), sowie diverse andere “technische” Daten, die “zur Verbesserung des Dienstes” genutzt werden.

Aber das damit das gesamte Verhalten des Users, auch bei nicht Aufruf von Google Diensten spioniert werden könnte, ist eine interessante Tatsache.

Zudem kann Google mit jeder eingebauten Werbeanzeige dafür Sorge tragen, dass Informationen über den Besucher der Webseite abgefangen werden können, wenn zeitgleich ein Google Dienst auf dem Computer, wie z.B. der Chrome Browser, installiert sind.

Dazu muss die Komponente nicht einmal ausgeführt werden, da die Daten im Hintergrund gesammelt werden und bei jedem Systemstart oder Runterfahren des Systems oder Start eines Komponente der GoogleUpdateService dazu beiträgt, dass die Daten früher oder später übertragen werden.

Diese Daten können für Pseudo-Konten verknüpft werden, wenn keine Benutzerdaten, wie Benutzername oder sonstiges Verfügbar ist, solange keine Komponenten auf dem PC installiert sind.

Sobald jedoch die Komponente GoogleUpdateService installiert ist kann Google sogar die Windows-Daten auslesen und übertragen.

Google YouTube / Google Adsense

Die Webmaster haben aber auch ein großes Stück dazu beigetragen, dass Google zu einem mächtigen Anbieter wird, wenn gleich Google stets die Mittel der Finanzen opfert, um große Erfolge zu erzielen.

Youtube zum größten Streaming-Dienst der Welt zu wandeln mit täglich tausend neuen Videos aus aller Welt ist eine Kunst, die Google Inc. sehr gut versteht. Man winkt ein bisschen mit Geld und schon sind die Leute auf Klickjagd und damit ein Garant dafür, dass jeder ein Stück vom Kuchen möchte, weil es ja so einfach klingt:

Mach ein Video, lade es hoch und verknüpfe dein Video mit Werbeanzeigen.

Die Kunden zahlen pro Anzeige ca. 0,5 Cent. Pro 100 Anzeigen erhält der Anbieter ca. 0,05 – 0,10 €. Der Werbende zahlt hingegen für 100 Anzeigen 0,50 €, damit bleibt also der Hauptgewinn bei Google Inc., während der Nutzer die Arbeit für das Video investiert, den Aufwand betreibt und die Inhalte für Google Inc. zur Verfügung stellt. Die Hostingkosten, Werbekosten und andere Kosten der Google Inc. werden damit durch Youtube-Werbeeinnahmen sichergestellt, und sicher gestellt ist nebenbei noch der eigene Gewinn.

(Zahlen sind Spekulativ gewählt!)

Man sieht also Anhand dieser Rechnung, das der größte Aufwand beim Nutzer liegt. Zudem spart Google den Löwenanteil bei den Personalkosten, denn es müssen keine eigenen Inhalte erstellt werden. Die dazu ins Leben gerufene “YouTube Community” meldet Videos, die unangemessen sind, was zunächst funktioniert, da jeder seine eigenen Videos weit vorne haben möchte und diese exakt auf die Einhaltung der Regeln achten, damit eigene Videos höhere Klickzahlen erreichen. Das hat bei einigen “Broadcastern” bzw. “Youtubern” dazu geführt, dass kleine “Gruppen” sich dazu berufen haben Youtube nach unangemessenen Inhalten zu durchforsten und jedes Video zu melden, dass gegen die Richtlinien verstößt.

Dazu gibt es dutzende automatisierte Vorgänge, wonach technisch bemessen werden kann, ob ein Inhalt beispielsweise Urheberrechte beinhaltet, die durch Dritte geschützt sind. Diese Einrichtungen entdecken zu einem hohen Prozentteil Inhalte von großen Unternehmen, wogegen Kleinst- und mittelständische Unternehmen kaum nutzen von diesen Urheber-Schutzfunktionen haben.

Dazu kann aber der Urheber, der eine Verletzung seiner Rechte findet wieder rum die Meldefunktion nutzen. Erst dann wird Personal für die Prüfung benötigt und eben das spart beim Betrieb von Youtube erhebliche Kosten.

Ähnlich wie bei einem herkömmlichen Forum kann Youtube bestimmte Mitarbeiter als “Moderator” für eine “Kanalgruppe” einstellen und der Mitarbeiter prüft dann die dort gemeldeten Videos. Da jeder Mitarbeiter eine bestimmte Kategorie betreut ist dieser gut vertraut mit dessen Richtlinien und kann bei Bedarf das Video in eine andere Kategorie verschieben, wo ein Kollege von ihm das Material sichtet und freischaltet oder gesperrt lässt bzw. die Werbeanzeigen ein oder aus schalten kann.

Google Adsense ist dabei der Lieferant für Werbeanzeigen, was erklärt, warum große Firmen vorwiegend mit Google Adsense arbeiten, denn mit ein paar einfachen Klicks hat man Werbung nicht nur auf passenden Webseites mit dem wahrscheinlichsten Kundenkreis angesprochen mit eigener Werbung, sondern kann auch passende Videos zeitgleich mit Werbung versehen und greift dabei auf schier unendliches Ressourcen zurück, auf denen Werbung geschaltet werden kann, ganz nach den eigenen Bedürfnissen.

Nun drängt Google Adsense die Webmaster wieder in eine neue Richtung. Wer nun keine mobilfähigen Webseiten anbieten kann, der wird automatisch beim Google-Suchmaschinendienst benachteiligt.

Denn wer seine Webseite künftig nicht für mobile Endgeräte kompatibel macht, der muss damit rechnen, dass viele andere Webseiten vor der eigenen erscheinen oder die eigene Webseite gar nicht mehr in Google gelistet wird und damit ein großer Einbruch von Umsätzen bei Unternehmen zu verbüßen ist, wenn die Webseite nicht für Smartphones OPTIMAL dargestellt wird.

Dazu hat Google bereits im April 2015 neue Richtlinien veröffentlicht und ein “Tool” zur Verfügung gestellt, womit sich prüfen lässt, ob eine Webseite den Kriterien von Google entspricht.

Wer seit dem 15. April 2015 bei Google vermehrt nun Webseiten in der Suchergebnisseite bemerkt, die zufällig auch Adsense-Werbung beinhalten, dann sind die anderen Webseiten einfach nicht Mobilfähig und damit nicht mehr auf dem neusten Stand.

Ihre Meinung ist gefragt!

Was denken Sie über diesen Vorgehen?

Handelt es sich um Wettbewerbsvorteile oder gar um Manipulation des freien Internets? Oder ist dies der richtige Schritt in eine Welt, wo jede Webseite auf Smartphones ideal dargestellt wird?

Sollte man Webmaster durch solche Maßnahme in der eigenen Entscheidungsfreiheit beschneiden oder unterstützt dies die Entwicklung des freien Internets?

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