Das “Internet”-Zeitalter?!

Ist das Atomzeitalter abgelöst?

So richtig hat unser Zeitalter an Fahrt verloren, wenn man bedenkt, dass man dieses Zeitalter als “Atomzeitalter” bezeichnet(e). Warum? Immer mehr Atomkraftwerke werden in Europa abgeschaltet und gegen erneuerbare Energien ausgetauscht, die eine höhere Sicherheit bieten und Unabhängigkeit versprechen.

Das Atom-Zeitalter

Das Atom-Zeitalter ist (oder war) geprägt von Massenvernichtungswaffen und schier unendlicher Energie durch Atomkraft.

Doch nach dem in Fukushima erneut deutlich wurde, wie gefährlich Atomkraftwerke sein können, treten immer mehr Länder von dieser doch scheinbar “veralteten” Technik ab und suchen in erneuerbaren Energien die Lösung für die Stromquelle von Morgen.

Seit wann ist das Atom-Zeitalter am Ende?

Spätestens seit Fukushima, aber bereits seit Shernobyl, werden die Stimmen immer lauter. Atomkraftgegner gab es bereits in den 80ern. Umso mehr Menschen direkt durch Atomkraft betroffen waren, umso stärker wuchs der Widerstand dieser Energiegewinnung.

Aber in welchem Zeit-Alter befinden wir uns?

Nimmt man die Stimme der Jugend, dann sind wir mitten im Internet-Zeitalter. Die Wissenschaft spricht jedoch vom “Micro”-Zeitalter, da die Micro-Chips und Techniken immer kleiner werden.

Aufgrund mehrerer Aussagen im Internet haben wir uns die Frage gestellt, wie man auf die Aussage kommt, dass man sich im Internet-Zeitalter befindet und was dieses Zeitalter ausmacht.

Das “Internet-Zeitalter”

Wir sprechen dabei nicht von der Aussage “In der Freizeit bin ich im Internet und verbringe da Zeit, alter” oder ähnliches, sondern die Aussage, dass sich die Kultur im Internet wiederspiegelt.

Das gibt uns zu denken, denn wenn die Kultur im Internet zu finden ist, was ist dann die Kultur des “Internet-Zeitalters”?

Sind Quellen wie Youtube, Facebook, Google und Wikipedia plötzlich seriöser als fundierte Fachbücher?!

Die “Internet-Community” ist sich einig. Ja!

Dies beweist alleine schon das soziale Netzwerk “Facebook”. Eigentlich erdacht Studenten und Dozenten zusammen zu bringen von unterschiedlichen Standorten, ist Facebook heute für viele so etwas wie das Aushängeschild des Lebens.

Gruppen, Seiten, Beiträge anderer, Bild- und Videobeiträge scheinen dort als seriöse Quellen zu gelten, obwohl jeder seine Theorien und Meinungen veröffentlichen kann.

Das selbe Bild scheint Youtube zu erwecken. Eine Community, bei der es anfangs darum ging eigene Videos hochzuladen, mutiert langsam zu einem Konkurrenten von Sendeanstalten, denn bei Youtube kann jeder eigene Videos hochladen.

Google filtern das Internet nach Stichworten (den sogenannten Tags) und spuckt die Ergebnisse aus, die am relevantesten scheinen. Aber oftmals sind dies oft angeklickte Links, was keinen Aufschluss über die Seriosität gibt, aber dennoch …

Facebook, Youtube und Google sind wahre Bezugsquellen der heutigen Jugend und jungen Erwachsenen. Der sogenannten “Mainstream”-Presse (Medien) wird misstraut.

Eigene Sprache, eigenes denken

Die Internet-Gesellschaft, die das “Internet-Zeitalter” für gekommen oder längst gekommen sehen, hat eine eigene Kultur, die sich einer eigenen Sprache bedient. Deren Quelle sind Bücher von jenen, die die Sprache erfunden haben, meist unterstützten diese damit den Zweck der kulturellen Mitgestaltung der Szene.

Aber eben, wie bei anderen Szenen, ist dies eine Szene und keineswegs die Regeln des Lebens, was jedoch einige zu vergessen scheinen.

Dort wird Argumentiert, dass Wörter bei Wikipedia belegt sind, wogegen das Argument und der Verweis auf den Duden nicht ausreichend ist.

Es werden Quellen angegeben von privaten Blogseiten, die teilweise als “Blog” bei einem Dienstleister angemeldet sind und über keine eigene Domain, geschweige über ein Impressum oder sonstigen Hinweisen verfügt, die den Leser Aufschluss geben könnten, was das Ziel des Autoren ist usw.

Das gesamte soziale Leben scheint sich auf die Internet-Gemeinschaft zu reduzieren und die Realität scheint ein fader Beigeschmack zu sein, der eben im Leben beiläufig zwangsweise dazugehört.

Die Realität wird gerne verdreht, zur eigenen Gunst gewendet oder mit unwichtigen Informationen soweit gefüttert, dass die Überschrift meistens nur zum klicken animieren sollen.

Der Hype um soziale Plattformen führt sogar mitunter dazu, dass Falschmeldungen, Gewinnspiele und mehr die Runde machen, nur damit dort der angemeldete Benutzer tätig wird.

Unter falschen Angaben werden vermeintliche Kinderschänder, Autodiebe, Entführer und sonstiges gesucht. Es werden unrealistische Gewinnspiele ausgeschrieben, nur damit eine Seite viele Abonnenten vorweisen kann und viele andere schlimme Geschichten machen ebenfalls die Runde.

Doch am beliebtesten sind Foto-Beiträge, bei denen ein Foto mehr sagen soll als Tausend-Worte.

Da die “Internet-Gemeinschaft” jedoch zumeist keine kreativen Autoren vorbehält sind die meisten Beiträge doch eher “Schriftzüge”, als wie richtige Bilder und noch häufiger sind diese Schriftzüge Zitate von anderen, Empfehlungen oder Sprüche, die übersetzt wurden.

Fake-Inhalte sind oftmals Gewinnspiele/Verlosungen, ganze Accounts und oftmals (leider) Bilder von anderen Seiten, die bei Facebook verwendet werden, um besonders viele Aktivitäten auszulösen.

Was bringen Facebook-Accounts?

Mit vielen Aktivitäten können Facebook-Accounts einige hundert Euro einbringen. Denn desto mehr aktive Follower, Abonnenten oder Fans die Seite hat, desto höher ist der Verkaufs- bzw. Einkaufspreis für jene, die die Daten der User oder die Gemeinschaft übernehmen möchte.

Keine Sitte und Anstand!?

Im Internet ist es wegen der Anonymität relativ einfach die eigene Meinung zu äußern. Ein “realer” Name muss nicht ein realer Name sein und das Profilbild nicht das Profilbild.

Es muss nicht mal die Musik, Bilder oder Beiträge vom Autoren selbst stammen, solange eine Reaktion erfolgt. Denn eine Reaktion bringt Interaktion und damit Aufmerksamkeit und der Sinngehalt ist für den Anwender eben dann am höchsten.

Was auf der Straße Tabu wäre, wird im Internet frei ausgelebt.

Und so kommt es dann zu einem sogenannten Shit-Storm, der Betroffene hart treffen kann. Shit-Storm sind überwiegend Personen ausgesetzt, die eine Gruppe gegen sich aufgehetzt haben. Dabei zieht ein “Neider” oder “Hater”, wie diese Subjekte genannt werden, 3 – 7 weitere an. Der Anstieg kann dazu führen, dass eingesessene Anhänger abspringen oder sich mit der Gruppe anlegen und so selbst in das Visier geraten, ähnlich wie auf der Straße, nur das die “Hater” anonym agieren.

Man überschreitet im Internet oft die Grenzen…

und darum fühlen sich viele im Internet unwohl, denn wo immer man ist, es kann immer dazu kommen, dass man selbst zum Opfer im Internet wird. Selbst wenn man etwas nicht böse zu meinen scheint, scheint der “Hater” immer einen Grund zu finden etwas nicht gut zu heißen und diesem Ausdruck zu verleihen.

Sittenwächter sind die Betreiber einer Plattform, doch grade bei großen sozialen Netzwerken und Communities ist die Pflege schwer und nicht jeder Inhalt wird gemeldet oder vom Betreiber als Verstoß erachtet.


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Leben wir im “Internet-Zeitalter” und ist die Sitte und der Anstand in Gefahr?

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