“April, April!” – “Ach, halt’s Maul!”

Jedes Jahr das Gleiche

Heute werden wir wieder einmal von unzähligen Falschmeldungen begleitet. Bei der FRD e.V. ist so etwas nicht drin.

Deshalb, nicht nur für Aprilscherz-Muffel, haben wir einmal aufgeführt, was gar nicht geht, egal ob 01. April oder nicht.

Falschmeldungen

Ach wie witzig – jedes Jahr das selbe!

Jedes Jahr haben Print- und Fernsehmedien am 01. April wohl keine ernsteren Themen, als Falschmeldungen zu produzieren. Die Redaktionen spielen verrückt und mit den nerven vieler Leser. Ist es angebracht als Nachrichten geschmückte Falschmeldungen zu verbreiten?

Egal ob Printmedien, Fernsehen oder Radio. Falschmeldungen gehören in Satire-Magazine und sollten dort bleiben. Dort kann man übrigens jederzeit nachlesen und braucht nicht bis zum 01. April zu warten.

Todesanzeigen

Ok, aber dann bist Du vielleicht der Nächste . . .

Man sollte nicht übertreiben. Todesanzeigen in Zeitungen sind für Angehörige oft ein Schock, als ein Witz. Es ist Geschmacklos, wird aber jedes Jahr immer wieder in Zeitungen fabriziert von Hobby-Komikern. Am 01. April könnten Tote zum Leben erweckt werden, oder anders herum. Ulkig. NICHT!

Klebstoff-Attacken

Kindergarten im Büro

Solche Scherze gehen sehr oft in die Hose und nicht nur an diese. Oft hat man danach nicht nur Ärger mit unschönen Flecken, sondern trägt sogar die Haftung für Beschädigungen oder gar Körperverletzungen. Klebstoff auf den Stuhl zu hauen und jemanden sich rein setzen zu lassen ist, laut Urteil, sogar grob fahrlässig und kann mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren geahndet werden. Obacht ist geboten. Es ist zudem kindisch und eklig.

Laute / Schreck Attacken

Jemanden erschrecken heißt nicht jemanden anzuschreien

Klar, erschrecken an sich ist lustig. Meistens reicht ein leises “Buhh” auch nicht aus, um jemanden zu erschrecken. Bedenken Sie jedoch stets einige Dinge, bevor Sie Ihre Schreck-Attacke von sich geben.

Sie sollten die Lautstärke von 50 Db nicht überschreiten. Es gab bereits Urteile, bei denen Nachbarn miteinander über die sogenannte Zimmerlautstärke stritten. Die Zimmerlautstärke beträgt in Deutschland tagsüber bis zu 40 Db und Nachts 30 Db. Darüber hinaus gehender Lärm ist eine Lärmbelästigung und zu vermeiden.

Erschrecken Sie niemanden mit heißen Getränken oder Speisen in der Hand, dies kann teuer werden. Sie müssen eventuellen Schaden nicht nur ersetzen in Form einer Geldgabe, sondern in den meisten Fällen die Reinigung des Bodens evtl. der Garderobe des Erschrockenen und, im schlimmsten Falle, sogar eine Geldstrafe wegen Körperverletzung befürchten.

Kinder und ältere Personen haben zudem das erhöhte Risiko von bleibenden Schäden, wenn der “Schreck-Spaß” überhand nehmen sollte. Kinder neigen dazu übervorsichtig zu werden oder gar Hemmungen zu entwickeln etwas “unbekanntes” zu entdecken. Die Kinder verlieren also die Lust am entdecken und lernen. Ältere Personen könnten körperliche Beschwerden davon tragen. Tinnitus durch laute Geräusche, oder schlimmsten Falls ein Herzinfarkt, wären mögliche Folgen Ihres Spaßes.

Wir möchten kein Spaßverderber sein

Jeder muss selbst wissen, wie er sich in seinem Umfeld präsentiert. Der Clown zu sein kann witzig sein, grade weil es ja nur ein Tag ist, aber wer übertreibt, der wird schnell unten durch sein.

Wie soll jemand ernst genommen werden, der 364 Tage brav ist und an einem Tag plötzlich “abspackt”?

Haben Sie Ihren Chef schon mal einen Streich spielen sehen, der Sie am Arbeitsplatz behindert oder so sehr erschreckt, dass Sie sich erstmal beruhigen mussten? Dann wechseln Sie Ihren Arbeitsplatz.

Wir Menschen müssen nicht alles mitmachen, uns nicht alles gefallen lassen und erst recht nicht jeden Job machen, der uns aufgetragen wird. Wir sind frei und sollten uns zivilisiert verhalten.

In diesem Sinne, einen schönen 01. April.

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