Delphine im Kriegseinsatz

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Wir müssen Sie leider darüber informieren, dass dies leider eine erschreckende Erkenntnis ist. Nachdem wir Recherchen an öffentlichen Stellen durchgeführt haben, handelt es sich hierbei um eine ganze Einsatztruppe von Delphinen, darunter Tümmler und Orca, die im Namen der Streitkräfte im Einsatz sind.

Über 50 Jahre bis heute

Das U.S. Militär (die U.S. Navy) unterhält seit den frühen 50er Jahren Delphine, unter anderem Schwertwale (Orca) und Tümmler, zur Räumung von Sprengkörpern unter Wasser. Bei diesen Unterwassereinsätzen sind mehrere Tiere ums Leben gekommen.

Die Tiere werden in Freiheit gefangen, direkt an die Pfiffe aus der Trillerpfeife gewöhnt, gekoppelt mit der Fütterung von toten Fisch, die diese Tiere anfänglich kategorisch ablehnen.

Mehrere hundert Tiere sind noch bis Ende der 80er Jahre im Einsatz. Darunter im Vietnamkrieg und im Golfkrieg. Sie haben feindliche U-Boote aufgespürt, gegnerische Taucher oder U-Boote unter Einsatz des eigenen Lebens unschädlich gemacht und bewachen noch heute wichtige, militärische Einrichtungen unter Wasser.

Teilweise wurden Delphine sogar aus der Luft eingesetzt – ein unterfangen, dass immer mit dem Risiko verbunden ist, dass das Tier unter den enormen Stress stirbt.

Delphine lehnen es in der Natur ab toten Fisch zu essen. Allgemein sind Tümmler die Psychologen der Weltmeere, die bei Fischen und Menschen gleichermaßen Hilfsbedürftigkeit über weite Strecken spüren können. Killerwale sind dagegen nicht nur spezialisiert die schwächeren Tiere zu fressen, sondern gewährleisten zudem eine gesunde Tierwelt unter Wasser.

Wale, die die Dritte Baureihe der Meere bilden, säubern die Weltmeere von Unreinheiten und helfen bei der evolutionären Selektierung. Wenn wir die Tiere nicht respektieren und schützen, werden diese Faktoren, wie die Delphine und Wale, aussterben und die Weltmeere sind bald voller kranker Tiere, die uns dann wieder als Nahrungsquelle dienen. Letztendlich würde der Mensch nicht nur durch Überfischung irgendwann Lebewesen aus den Meeren nur noch aus Aquarien kennen, sondern vielmehr würde der Mensch aus natürlichen Ressourcen des Weltmeeres kein essbares Lebenwesen mehr auffinden können, was ökologisch weit größere Folgen haben wird und viele Menschen dazu bringt weiter in die Städte zu ziehen, wo Wasserknappheiten und Hungersnöte zunehmen.

Der weitere Aspekt des Einsatzes ist, dass die Militärs dieser Welt bereits erkannt haben, dass die Unterhaltung auf dem bisherigen Weg einfach zu kostenintensiv ist, als das es sich rechnen würde. Immerhin kostet ein Tier ohne Krieg viel Pflege und Futter. Tiere aus der Gefangenschaft zu entlassen erweist sich immer wieder als sehr schwierig.

Delphinarien und Shows mit Orcas sind daher weltweit ein Publikumsmagnet, da es wesentlich günstiger ist Tiere zu unterhalten, wenn die Öffentlichkeit dafür bezahlt. Viele dieser Tiere haben eine militärische Ausbildung hinter sich oder mussten bereits für wissenschaftliche Zwecke unzählige Tests durchlaufen, von denen sehr wenige Fakten bekannt sind (Umfang, Art und Dauer der Tests beispielsweise).

Die Regierungen der Welt sollten nicht nur ein Interesse daran haben, dass Delphin- und Killerwal-Shows nicht weiter befürwortet werden, sondern insbesondere darin, dass die Artenvielfalt und die Zahl der Lebewesen in den Weltmeeren konstant bleibt oder stetig wächst.

Dazu gehört nicht nur der Umweltschutz, sondern insbesondere der Klimaschutz, denn durch die zunehmenden verschlechterten Bedingungen für die Meeresbewohner ist es ihnen nicht mehr möglich die Population aufrecht zu erhalten, da der Mensch sämtliche Grundeigenschaften der Weltmeere negativ beeinflusst.

Greenpeace e.V. weist seit Jahren auf Missstände hin, stellt sich demonstrativ gegen Delphinarien und Orca-Shows und betreibt weltweit Aufklärungsarbeit in Sachen Umwelt- und Klimaschutz. Leider häufen sich die Berichte von Unfällen, Schicksalsschlägen und Rückschlägen bei der Regulierung von Fängen in den Weltmeeren, sodass wir davon ausgehen können, dass bei gleichbleibender Bewirtschaftung der Weltmeere in weniger als 10 Jahren der größte Teil der Arten ausgestorben sein wird, insbesondere wenn Tiere vom Menschen missbraucht werden oder durch dessen Angreifen keine Lebensbedingungen mehr vorfinden.

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